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Blood Red Shoes, ägyptische Revolution und die Insel Leipzig
"Eine Idee auch mal durchhalten..."
Es ist kurios: Da ist ein Mann, den das Stadtmagazin PRINZ zu den 20 wichtigsten Bürgern der Stadt kürt - und kaum einer kennt ihn... So geht es dem Leipziger Medienunternehmer Michael Kölmel, seit 2000 unter anderem Betreiber der Red-Bull-Arena.

Für Kölmel ist das allerdings kein Problem. Selten lässt er sich auf den großen Empfängen in der Stadt blicken, die Lobbyarbeit sei für ihn nicht wichtig. Außerdem, fügt er seinen Ausführungen witzelnd hinzu, sei es manchmal auch von Vorteil, nicht von jedem gekannt zu werden.
Angefangen hat die unternehmerische Laufbahn des heute 57-Jährigen mit einem Filmklub in seiner Studienstadt Göttingen. Dort verdingte er sich in den ersten Jahren auch als DJ. Aus dem Filmklub wurde dann wenig später ein kleines Filmfestival, aus dem Filmfestival mehrere kleine Kinos, die Kölmel betrieb. Höhepunkt war schließlich die Grüdnung des Filmverleihs Kinowelt, der später Millionenumsätze machte.
Erfolg und Misserfolg
Doch jedes Unternehmerleben kennt auch Schattenseiten. Kölmel lernte diese kennen, als die Kinowelt insolvent ging und er später wegen Schiefständen seines zweiten großen Unternehmens - der Sportwelt - sogar wegen Insolvenzverschleppung angeklagt wurde.
Über all das spricht Kölmel im langen Interview mit Moderatorin Vera Wolfskämpf. Schließlich verrät er auch, warum ihm der Film immer lieber war als Fußball.
Hören Sie hier das lange Interview mit Michael Kölmel:



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