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Urheberrecht

Der Streit zwischen den Usern und den Kreativen

von Valérie Müller
Mittwoch, 22. Februar 2012

Am 11. Februar gingen in ganz Deutschland Zehntausende auf die Straße, um gegen ACTA zu demonstrieren. Mit dem neuen Abkommen wollen die Staaten die Urheberrechte besser schützen und den Raubkopierern Einhalt gebieten. Die Kritiker fürchten allerdings neue Zensurmöglichkeiten und Netzsperren. Anlass für uns einmal nachzuschauen, inwiefern das jetzige Urheberrecht überhaupt noch zeitgemäß ist.

Mit ACTA sollen die Urheberrechte besser geschützt werden. Am 11. Februar demonstrierten zahlreiche Leipziger dagegen. (Foto: F. Theis)

1,2 Milliarden Euro Umsatz und 34.000 Arbeitsplätze - das wurde alleine in Deutschland durch Piraterie eingebüßt. Ob über Tauschbörsen, Youtube oder Streaming-Plattformen - noch nie war es so einfach, kostenlos an Musik, Filme und Bilder zu kommen. Dass die Inhalte bis 70 Jahre nach dem Tod des Künstlers durch das Urheberrecht geschützt sind, lassen viele User außer Acht.

Wie die Kreativwirtschaft damit umgeht und was man am jetzigen Urheberrecht noch ändern könnte, das hat unser Reporter Michael Hartlep herausgefunden.

Audio: Beitrag Urheberrecht (Michael Hartlep)

 

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