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KWL-Prozess

Abschlussplädoyers der Staatsanwaltschaft und Verteidigung

von Valérie Müller
Dienstag, 18. Januar 2011

Am heutigen Prozesstag in dem Fall der Kommunalen Wasserwerke Leipzig wurden die Abschlussplädoyers gehalten. Die Staatsanwaltschaft fordert eine höhere Strafe als die Verteidigung.

Für Klaus Heininger, der ehemalige Chef der Kommunalen Wasserwerke, fordert die Staatsanwaltschaft 7 Jahre Haft. (Foto: M. Schnurrenberger)
Die Forderungen der beiden Seiten

Die Staatsanwaltschaft fordert 7 Jahre Haft für Klaus Heininger und 4 Jahre und 6 Monate bzw. 5 Jahre für Jürgen Blatz und Berthold Senf. Die Verteidigung sieht das Ausmaß der Strafe anders. Die Geständnisse der Angeklagten sollen strafmildernd berücksichtigt werden. Für Heiniger solle man eine maximale Freiheitsstrafe von 4 Jahren ansetzen und für die beiden Mitangeklagten jeweils 2 Jahre.

Das Ende des KWL-Prozesses?

Morgen soll ein Urteil gefällt werden. Damit ist der KWL-Prozess jedoch noch lange nicht beendet. Die an den Finanzgeschäften beteiligten Banken fordern von der Stadt Leipzig rund 290 Millionen Euro. Darüber entscheidet noch der High Court of Justice in London.

Moderator Ben Hänchen spricht mit mephisto 97.6 - Redakteur Jens Falkowski über die Plädoyers und den KWL-Prozess im Ausblick:

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