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REWE-Markt erhitzt die Gemüter
Der Stadtrat entscheidet heute über den umstrittenen Neubau des REWE-Marktes am Connewitzer Kreuz. Das Gebäude soll abgerissen und dann vergrößert wieder aufgebaut werden. Das Projekt ist bei den Anwohnern alles andere als beliebt.

Der Projektplan beinhaltet die Neu- und Umgestaltung der Flächen des REWE-Marktes am Connewitzer Kreuz. Das Gebäude soll durch einen erweiterten Verbrauchermarkt mit Flächen für drei zusätzliche Einzelhandelsgeschäfte ersetzt werden. Das Projekt ist aber bei einigen Anwohnern sehr unbeliebt. Das könnte daran liegen, dass der ursprüngliche Plan aus dem Jahre 1992 die Errichtung eines wesentlich größeren Gebäudes vorsah, so dass man auch ein Gründerzeitgebäude hätte abreißen müssen.
SPD und Linke fordern Änderungen
Die Vorlage zum Bebauungsplan sowie Ergänzungsanträge finden Sie auf der Website der Stadt.
Dies entspricht aber nicht dem derzeitigen Plan, betonte Christopher Zenker von der SPD. Die derzeitigen Pläne besagen, dass nur unbebaute Flächen und der Verbrauchermarkt betroffen sind. Des Weiteren hat die SPD den Vorschlag gemacht weitere Fahrradstellplätze zu schaffen. Damit ist die Aufstellung von bis zu 15 Fahrradbügeln gemeint. Die SPD hofft, dass der Investor die Kosten von circa 120 Euro pro Stück übernimmt. Auch die Linke hat einen Vorschlag eingebracht. Sie möchte, so Siegfried Schlegel, dass das Kopfsteinpflaster in der Scheffelstraße durch eine Asphaltdecke ersetzt wird. Dies soll dem Lärm durch anliefernde Fahrzeuge entgegenwirken. Beide Parteien unterstützen das Projekt.
Audio 1: Reporter Falk Raudzus hat mit einigen Anwohnern gesprochen.
Audio 2: Reporter Felix Gebhardt aus dem Stadtrat.



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