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Blood Red Shoes, ägyptische Revolution und die Insel Leipzig
Denkmal soll an Deportationen erinnern
Anlässlich des Holocaust-Gedenktages enthüllte der Verein "Friedensweg e.V." auf dem Hauptbahnhof eine Gedenkinstallation. Sie soll an alle Menschen erinenrn, die ab Leipzig in Konzentrationslager verschleppt wurden.

Am "Museumsbahnsteig" 24 im Leipziger Hauptbahnhof steht ein Objekt, zwei beschriftete Metallquader. Die Quader sollen Gepäckstücke darstellen, die Inschrift gemahnt an alle ab Leipzig Deportierten. Bevor das Denkmal enthüllt wurde, schilderte Torsten Schleip vom "Friedensweg e.V." die Schwierigkeiten, die die Aufstellung der Installation erschwerten. Bewegend war die Rede von Rolf Isaacsohn, der 1945 als Kind Opfer der Deportationen wurde.
Erschütternde Erlebnisse von jungen Opfern des Nazi-Regimes
Im Theaterstück "Kinder des Holocaust" liehen Schauspieler des Theaters der jungen Welt Kindern ihre Stimmen, die nach dem Krieg zu ihren Erlebnissen interviewt wurden. Anschließend enthüllte Rolf Isaacsohn zusammen mit Kindern die Installation. So sollte die Erinnerung an den Holocaust symbolisch an die übernächste Generation weitergegeben werden.
Audios: Interview mit Götz Aly zum Holocaust (Alexander Hertel), Beitrag zu Völkermorden (Karolin Dörner), Interview mit Torsten Schleip (Max Schnurrenberger)



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