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53. Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm

It's showtime!

von Martin Swaczyna
Montag, 18. Oktober 2010

Was tun, wenn Drehbuchautor und Regisseur sich etwas in den Kopf gesetzt haben, was jeglichen Gesetzen der Physik widerspricht und auch sonst unmöglich scheint? Zum Telefon greifen und die Animationsstudios anrufen. In Leipzig startet heute das Filmfestival "DOK Leipzig" zum Thema Animationsfilm.

Der Schwerpunkt der DOK-Leipzig ist das Genre Dokumentation. (Bild: DOK Pressebereich)

Rund 200 Millionen Menschen weltweit zogen sie ins Kino, kämpften gegen Besatzer, rannten um ihr Leben und liebten sich. Die Zuschauer fieberten mit ihnen, hatten Angst um das Leben ihrer Helden. Moment, das Leben? Eigentlich waren die Hauptdarsteller im Kinofilm Avatar ja nur ein aufwendig animierter Haufen Pixel, jedoch keineswegs aus Fleisch und Blut. Eher schon aus Bits und Bytes. Dennoch gibt der Erfolg des Filmes von James Cameron dem Filmgenre der Animation Recht. 

Animation ist nicht nur Brachial-Action

Zum "53. Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm", kurz DOK-Leipzig, wurden 761 Filme eingereicht, von denen eine Jury die Besten für das Festival ausgesucht hat. Insgesamt werden dann rund 300 Filme in 12 Kinosälen gezeigt. Diese sind in dieser Woche im ausführlichen Programm der DOK-Leipzig anzusehen. Der Schwerpunkt des Festivals ist das Dokumentar-Genre, das sich zunehmend an dem Repertoire der Animationstechnik bedient, um dem Zuschauer Dinge so nahe wie möglich zu bringen.

Auf dem Festival werden auch mehrere Filmwettbewerbe ausgetragen. Vertreten sind die Kategorien Internationaler Dokumentarfilm, Internationaler Kurzdokumentarfilm, deutscher Dokumentarfilm und DOK-Filmnachwuchs. Aus Deutschland kommen sechs Aspiranten auf einen Preis.

Mephisto 97.6 - Redakteur Kais Harrabi hat sich über die DOK-Leipzig informiert und Mephisto 97.6 - Redakteurin Claudi Schittelkopp hat Empfehlungen zusammengestellt. Die Beiträge hören Sie hier:

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