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"Das Fenster nach Europa"

Dienstag, 02. November 2010

Mit dem Start des Festivals zeitgenössischen und europäischen Theaters beginnt eine Spurensuche durch 20 Jahre Festivalgeschichte. Ann-Elisabeth Wolff, die Festivaldirektorin, lässt diese Zeit Revue passieren und Hermann Heisig, ein Choreograph, kehrt nach 13 Jahren zur euro-scene zurück.

Choreograph Hermann Heisig und Moderatorin Sarah Frühauf (Foto: V.Müller)

Am heutigen Abend startet die 20. euro-scene in Leipzig, das einzige Festival für zeitgenössisches Theater und modernen Tanz in den neuen Bundesländern. Gezeigt werden innovative Stücke aus allen Ecken Europas, die zum einen berühren und zum anderen auch zum Denken anregen sollen.

Ein Festival auf Spurensuche

Die diesjährige euro-scene, die vom 02. bis 07. November an 9 Spielstätten ihr vielfältiges Programm präsentiert, steht unter dem Motto "Spurensuche" und möchte damit den Blick einerseits auf die Spuren richten, die das Festival in der Nachwendezeit hinterlassen hat, aber andererseits auch in die Zukunft schauen - auf Spuren, die noch gelegt werden.

Die Festivaldirektorin erinnert sich an 20 Jahre euro-scene

Bereits im Jahre 1991 beginnt die Spurensuche: Die euro-scene fand damals als erstes Theaterfestival europäischer Avantgarde statt und Ann-Elisabeth Wolff, die heutige Festivaldirektorin, war schon vor 20 Jahren eine der Organisatoren. Sie lobt das Leipziger Publikum besonders für seine Offenheit und das große Interesse Neues und Fremdes kennenzulernen und hebt als Höhepunkte der vergangenen Festivals neben den großen Stars wie Alain Platel auch die kleinen, aber feinen Performances hervor.

Das Festival holt Leipziger Choreographen zurück in die Heimat

Eine Besonderheit des Programms in diesem Jahr wird die "Lange Nacht des Tanzes" sein, bei der ehemalige Preisträger des Wettbewerbs "Das beste deutsche Tanzsolo" ihre Choreographien zeigen. Einer der Preisträger ist Hermann Heisig, ein gebürtiger Leipziger, der 1997 den Publikumspreis auf der euro-scene gewann und danach sein Tanzstudium an der Schule für Darstellende Künste "Etage" in Berlin begann. Dieses Jahr wird der Choreograph mit seiner eigenen Performence "Pongo Land" nach Leipzig zurückkehren.

Was die euro-scene ausmacht, hören Sie in dem Gespräch zwischen Cindy Brandt und der Festivaldirektorin Ann-Elisabeth Wolff und worum es bei der Performance "Pongo-Land" geht,  verrät Ihnen das Interview zwischen Sarah Frühauf und dem Choreographen Hermann Heisig:

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