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Braunkohle in Mitteldeutschland

Umsetzung eines der letzten Kohlebaggern in Profen

von Miranda Schiller
Freitag, 27. Januar 2012

Einer der letzten großen Kohlebagger wurde am Donnerstag von Profen nach Schwerzau umgesetzt. Der Transport über sechs Kilometer des 1000 Tonnen schweren Fahrzeugs dauert über zwei Tage. Was in Zukunft in Profen passiert, ist noch unklar.

Der Bagger muss die Bahngleise überqueren (Foto: M. Schiller)
Eimerkettenbagger, Baujahr 1962 (Foto: M. Schiller)

Die Landschaft rund um Leipzig sah vor wenigen Jahren noch sehr viel weniger grün aus. Statt Seen sah man hier Kohlegruben. Einige von denen gibt es auch heute noch. Zum Beispiel den Braunkohletagebau Profen im Länderdreieck von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Dort baut die Mitteldeutsche Braunkohlegesellschaft Mibrag seit fast 40 Jahren mithilfe von drei Riesenbaggern Braunkohle ab. Einer von diesen Baggern zog heute in ein anderes Abbaugebiet um. Er ist fast 50 Jahre alt, 22 Meter hoch, 72 Meter lang und dazu knapp 1.000 Tonnen schwer.

Audio: Miranda Schiller über den Baggertransport und die Zukunft der Braunkohle.

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