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Ein Thomaner, ein Schatz!

Zu Besuch beim Radiosammler

Im Keller stapeln sich über 500 Radios

von Jan Wiedemann
Donnerstag, 26. Januar 2012

Hagen Pfau hat ein außergewöhnliches Hobby: Er sammelt Radios. Mehr als 500 Stück nennt er sein Eigen. Diese stapeln sich in einem extra angemieteten Kellerraum. Gern würde der 75-Jährige die Sammlung der Öffentlichkeit präsentieren. Seit der Wende setzt er sich dafür ein, dass Leipzig ein eigenes Radiomuseum bekommt – bisher jedoch ohne Erfolg.

Hagen Pfau verbringt jede freie Minute in seinem Domizil. (Foto: J. Wiedemann)

Vom Detektor-Empfänger aus den 1920er-Jahren, bis hin zur ersten HiFi-Anlage aus der DDR-Produktion: Hagen Pfaus Sammlung deckt über 70 Jahre Rundfunkgeschichte ab. Zu seinen Exponaten zählen wahre Schätze. So etwa auch ein so genannter Edison-Phonograph, der als Vorläufer des Plattenspielers gilt.

Info: Unter www.radio-salon.de hat Hagen Pfau einige Fotos seiner Schätze veröffentlicht. Wer sich die Sammlung vor Ort anschauen möchte, kann sich per E-Mail unter hagen.pfau [-ät -] radio-salon.de mit dem Sammler in Verbindung setzten.

Sein Traum ist ein eigenes Radiomuseum

Gern würde Hagen Pfau die Sammlung einer breiten Öffentlichkeit präsentieren – doch dazu braucht er Platz und Geld. Seit über 20 Jahren setzt sich er sich bei Stadt und Museen für seinen Plan ein. „Man soll die Hoffnung nicht aufgeben“, sagt Pfau. Und doch rechnet er nicht damit, dass sich sein Traum in naher Zukunft verwirklichen wird.

Audio: Reportage – Zu Besuch beim Radiosammler Hagen Pfau (Jan Wiedemann)


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Kommentare


Hans Schuchter, 26.01.12 17:34:
Hallo Herr Kollege Hagen Pfau ich betreibe in Innsbruck ein privates Radiomuseum in der Kravoglstrasse 19a.Ich kann Sie sehr gut verstehen weil ich die selben Probleme wie Sie hatte.Vielleicht besuchen Sie mich
auf meiner Homepage . www.radiomuseum-innsbruck.at oder
www.radiomuseum.wg.vu
Liebe Grüße Hans
Hilbert Krüger, 22.02.12 16:08:
Es ist doch mehr als traurig, wenn in Leipzig ein so großer Spezialist wohnt, der so wenig von seinen Leipziger Kommunalpolitikern unterstützt wird!Es sollte doch in der weltberühmten Messestadt möglich sein bei derart gewaltigen Vorleistungen des Herrn Pfau ihm auch seitens der Großstadt weiterzuhelfen, indem man ihm hilft einen oder mehrere Museumsräume zur Verfügung zu stellen.Schließlich handelt es sich auch um eine gemeinnützige Unternehmehmung für die Leipziger Bevölkerung und sicherlich auch internationales Publikum!!

Hilbert Krüger, Berlin

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