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Blood Red Shoes, ägyptische Revolution und die Insel Leipzig
"Der Mensch ist Mensch durch Worte!"
"Hallo mein Name ist Romeo - möchtest du meine Julia sein" oder "Kann ich deine Handynummer haben, ich hab meine verloren". Mit miesen Anmachsprüchen wie diesen, ist jeder Flirtversuch zum Scheitern verurteilt. Amouröses Kennenlernen ist eben ein Tanz auf dem Vulkan. Denn richtiges Flirten will gelernt sein. Phillip von Senftleben ist Berufsflirter. Wer sich von ihm beraten lässt, ist mit Sicherheit in guten Händen. Im langen Interview sprach „Der Flirter“ über erfolgreiches Flirten und Daten.

Phillip von Senftleben ist Berufsflirter aus Leidenschaft. Bereits als Schüler schrieb er für seine Freunde Liebesbriefe und verhalf Ihnen somit das Herz ihrer Angebeteten zu erobern. Der studierte Jurist arbeitete zunächst als Filmkritiker und Lektor. Später fing er beim Radio an. Das Radioformat „Der Flirter“ ist bis heute erfolgreich. Bei der Radio-Comedy ruft er Frauen an, die zum Beispiel bei einer Hotline einer Versicherung arbeiten und versucht deren private Telefonnummern herauszubekommen. Innerhalb von fünf Minuten erhalte er die Nummer, jedoch klärt er die Damen hinterher immer auf. Von den Frauen kommt dann oft der Kommentar: „Schade, es war ja auch zu schön, um wahr zu sein.“ In seinen Augen sagt so ein Kommentar ziemlich viel über die Männerwelt aus: „Ich denke mir dann immer dabei, was machen denn die Männer da draußen eigentlich falsch, dass Frauen, die liiert sind, mir trotzdem bereit waren mir ihre Telefonnummer zu geben und dann noch sagen es war zu schön, um wahr zu sein. Es ist ja nicht so schwierig als charmanter, frecher Frauenversteher auf andere Menschen zuzugehen.
„Ein erfolgreicher Flirt darf nicht oberflächlich sein.“
Wer flirten will, muss mutig sein. Die Ausrede, dass man ein schüchterner Typ sei, lässt Phillip von Senftleben nicht gelten. Die Angst, jemanden anzusprechen, müssen die Männer überwinden. Kleine Kontakte können bereits nützlich sein, die Hemmungen über Bord zu werfen. Also einfach einmal Frauen auf der Straße ansprechen und sie zum Beispiel nach dem Weg fragen. Wer das häufiger macht, wird dadurch automatisch mutiger. Weiter rät der Berufsflirter, dass man für Verwirrung sorgen sollte: „Jede Form von alberner Irritation führt immer zu einer Reaktion.“ Also ruhig einmal etwas abstruses Fragen. „Ein Beispiel: Ich lehne mich aus dem Autofenster und frage nach dem Weg. Aber ich frage nicht wo ist hier, sondern ich sage: Entschuldigung, wo will ich eigentlich hin? Und so kriege ich zu 90 Prozent ein Lächeln von den Mädchen zurück.“ Zwar sind die Frauen bei so einer Frage verwirrt, aber Verwirren sei, laut Senftleben, eine wunderbare Technik für erfolgreiches Flirten.
„LG ist die Abkürzung für Langweiler.“
Männer wie auch Frauen können sehr viele Fehler machen, wenn es ums Flirten geht. Gerade bei einer SMS häufen sich die Fauxpas. Statt eine witzige Abschiedsformel zu nutzen, schreiben viele einfach die Abkürzung LG: "LG ist nichts weiter als die Abkürzung für Langweiler. LG heißt, dass man seinen Gesprächspartner in keiner Weise respektiert. Man benutzt eine Floskel und besitzt dann noch die Unverfrorenheit diese Floskel abzukürzen.“ Solche und noch weitere Tipps kann der Flirter Phillip von Senftleben zuhauf geben.
Im langen Interview verrät Phillip von Senftleben was es mit dem sogenannten Dreiecksblick auf sich hat und wie man ein Kompliment richtig formuliert. Hören Sie hier das Interview nach!



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