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Blood Red Shoes, ägyptische Revolution und die Insel Leipzig
"Ich war in erster Linie Sachse!"
Bernd-Lutz Lange hat sich als Kabarettist über Leipzig hinaus einen Namen gemacht. Berühmt ist er aber vor allem für einen Aufruf. Als die Leipziger Sechs am 9. Oktober 1989 für eine friedliche Demonstration appellierten, war Lange ein Teil von ihnen.

50 Jahre nach dem Mauerbau erinnert sich Lange im langen Interview an sein Leben in der DDR. Nie habe er besonders viel mit den drei großen Buchstaben anfangen können. Doch die Liebe zu seiner Heimat hat ihn nie einen ernsthaften Gedanken an Flucht und Aufbruch verlieren lassen. Als Sachse durch und durch beschreibt sich Lange.
Still geblieben ist der heute 67-Jährige jedoch nie. Auf der Bühne hat er sich Gehör verschafft, das Kabarett war sein Ventil gegen die Unterdrückung. Als Mitgründer des academixers feierte er bereits zu Studentenzeiten Bühnenerfolge.
Die Leipziger Sechs
Nie vergessen wird Lange die Geschehnisse rund um den Fall der Mauer. Als am 9. Oktober 1989 70000 Menschen in Leipzig gegen das SED-Regime auf die Straßen gehen, ist es Lange zusammen mit seinen fünf Mitstreitern, der im Stadtfunk die Massen zu einem friedlichen Ablauf der Demonstrationen aufruft. Der Appell der Gruppe kommt an, die Proteste markieren einen wichtigen Etappensieg der Revoultionäre.
Lange hat all das auch in mehreren Büchern festgehalten. Mit Moderator Ben Hänchen spricht er im langen Interview auch darüber.
Hören Sie hier das lange Interview mit Bernd-Lutz Lange:



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