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Redaktion M19
Pistenfahrplan
Etwas ernstere Ausgehtips zu einem etwas wärmeren Wintertag...
Mit 140 durch den Eiskanal
Sie ist 28 Jahre alt, 1,82m geballte Muskelkraft und sie liebt das Adrenalin, wenn sie mit Geschwindigkeiten von über 140 km/h den Eiskanal hinunterrast. Romy Logsch war Leipzigs einzige Winterolympionikin bei den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver.

Romy Logsch wurde 1982 in Riesa geboren und fährt zusammen mit der Bob-Pilotin Cathleen Martini im Zweierbob.
Bevor Romy Logsch 2007 in den Bobschlitten wechselte, war sie Diskuswerferin beim Leitathletikzentrum Leipzig. Doch nach vier Jahren Sommersport wurde es der Athletin dann „zu warm“ und sie entschied sich für kältere Gefilde.
Schon in ihrem ersten Rennen gewann Romy Logsch im Zweierbob den Weltcup und die gleichzeitig stattfindende Europameisterschaft. Bei den Weltmeisterschaften holte sie mit Sandra Kiriasis den Weltmeistertitel.
In der Saison 2008/9 wechselte Romy Logsch dann als Anschieberin zu Cathleen Martini. Zu den diesjährigen Olympischen Spielen in Vancouver hatte Romy Logsch zusammen mit Cathleen Martini im 4. Lauf des Zweierbobwettkampfes einen Unfall, bei dem der Bob umstürzte und Romy Logsch die Bobbahn hinabrutschte.
Damit verpasste die Leipzigerin knapp ihre erste olympische Medaille.
Neben ihrer persönlichen Karriere hat mephisto97.6-Moderator Ben Hänchen mit Romy Logsch über Leistungssport im Allgemeinen gesprochen: Was bedeutet es eigentlich, Leistungssport zu betreiben? Welche Entbehrungen nimmt man damit auf sich? Woher kommt der Drang, sich so für ein Ziel zu quälen und dafür auf vieles zu verzichten? Und: Wie groß ist die Enttäuschung, wenn man mal am Ziel vorbei fährt?




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