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Redaktion M19
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Platte: rund, Filmrolle: rund, Rundgang: rund!
Von den Schwierigkeiten, ein Medienunternehmen zu gründen und zu leiten
Wie gründet man sein eigenes Medienunternehmen? Was braucht man, um eine Redaktion leiten zu können? M19 war auf dem Treffpunkt Mediennachwuchs in der Leipziger media city und hat darüber mit den Machern von detektor.fm, 90elf, Kreuzer und Kunststoff gesprochen.

Der Treffpunkt Mediennachwuchs richtet sich seit fünf Jahren an die Medienmacher der Zukunft. Dort wird jedes Jahr auf verschiedenen Podien über Gegenwart und Zukunft der Medienbranche diskutiert. "Junge Medienmacher – Entwicklungen, Probleme und Perspektiven" war daher das Thema unseres M19s in der Leipziger media city. Wir haben mit vier Medienmachern gesprochen und wollen Sie hier hinter die Kulissen ihrer Arbeit blicken lassen. Unsere Interviewgäste waren:
Christian Bollert: Er hat gemeinsam mit drei Freunden einen Online-Radiosender gegründet. Der soll alles vereinen, was die Gründer von einem guten Radioprogramm erwarten. Sie wollen anspruchsvollen und hintergründigen Journalismus mit handverlesener Indie-Popmusik vereinen. Werbung soll im Programm nicht laufen. Der Sender hört auf den Namen detektor.fm und ist erst fünf Monate alt. Wie es einem als junger Medienmacher so kurz nach der Gründung geht, darüber haben wir mit Christian Bollert gesprochen.
Außerdem war zu Gast: Jonas Plöttner. Er ist Geschäftsführer des Leipziger Plöttner-Verlags und redaktioneller Leiter des kunststoff – Kulturmagazins. kunststoff gibt es vier mal im Jahr. Stoff dazu bieten: Theater, Literatur, Film, Bildende Kunst oder Musik. Neben kunststoff erscheint im Plöttner-Verlag Belletristik, Sachbücher und Kunstkataloge. Insgesamt 90 Bücher sind dort seit 2004 erschienen. Wie man darauf kommt, ein Kulturmagazin für Mitteldeutschland zu schaffen, darüber haben wir mit Jonas Plöttner gesprochen.
Mit uns diskutiert hat auch Johanna Lemke. Sie ist seit 2009 Chefredakteurin des Leipziger Stadtmagazins kreuzer. Der kreuzer erscheint einmal im Monat im gleichnamigen Verlag. Er ist 1991 als Beilage der Leipziger Anderen Zeitung, kurz DAZ, entstanden. Als die DAZ eingestellt werden musste, wurde er zum Stadtmagazin. Seit 19 Jahren begleitet der kreuzer nun das kulturelle, gesellschaftliche und politische Leben in Leipzig. Das soll er auch weiterhin unabhängig und kritisch. Wie das gehen kann, das hat uns Johanna Lemke verraten.
Gesprochen haben wir auch mit Christoph Kruse. Im Medienunternehmen Regiocast Digital hat er im August 2008 das Fußballradio 90elf gegründet – und damit Deutschlands größte Nische besetzt. Obwohl oder vielleicht auch weil 90elf rund um die Uhr ausschließlich Fußballthemen sendet, sind die Hörerzahlen hoch. Denn nach Angaben von Regiocast hatte 90elf vor drei Wochen am 32. Spieltag der Bundesliga mehr als eine Million Hörkontakte gehabt. Was das genau für den Sender bedeutet und ob man damit im Netz schon Geld machen kann, haben wir von Christoph Kruse erfahren.
Hören Sie hier das lange Interview vom Treffpunkt Mediennachwuchs:




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