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Das lange Interview mit dem Freediver Sven Penszuk

„Ich konnte unter Wasser immer besser schwimmen“

von Mattis Kießig
Donnerstag, 15. Dezember 2011

Kaum eine Sportart ist ursprünglicher als Apnoetauchen. Schon vor über 2000 Jahren tauchten Menschen mit einem Atemzug nach Meeresfrüchten. Daraus hat sich ein Extremsport entwickelt, in dem die Athleten versuchen, die Grenzen des menschlichen Körpers immer weiter auszureizen. Unvorstellbare Tiefen und Tauchzeiten wurden so mittlerweile erreicht.

Moderatorin Hannah Kappes mit dem Freediver Sven Penszuk (Foto: Mattis Kießig)
Sven Penszuk beim Training der Disziplin Constant Weight (Foto: Sven Penszuk)
Sven Penszuk beim Auftauchen eines No-Limit Tauchgangs (Foto: Sven Penszuk)

Einer der jahrelang in der Weltelite des Freedivings vertreten war, ist unser Gast Sven Penszuk. Als begeisterter Taucher entdeckte er, auch durch Luc Bessons Klassiker „Im Rausch der Tiefe“ angestachelt, das Apnoetauchen für sich. Er erzielte zahlreiche deutsche Bestmarken, wurde Weltmeister als Sportler und später auch als Trainer und führte den Fachverband der deutschen Apnoetaucher "AIDA Deutschland e.V." als Präsident. Heute gibt er sein Wissen in Kursen an interessierte Freediver weiter.

Unvorstellbare Rekorde

Der Apnoesport hat in den vergangen Jahren eine rasante Entwicklung genommen. Die Rekorde wurden regelmäßig unterboten. In der Disziplin „No-Limits“ erreichte der Österreicher Herbert Nitsch mit nur einem Atemzug bereits eine Tiefe von 214 Metern. Vor 100 Jahren nahmen Wissenschaftler noch an, dass der Mensch wohl niemals tiefer als 30 oder 40 Meter tauchen könnte. Wohin also geht der Weg? Wo liegen die Grenzen der Belastbarkeit, wie tief kann es noch gehen? Erst seit relativ kurzer Zeit beschäftigen sich Wissenschaftler intensiv mit dem Freediving. Dabei bietet die Sportart so viele Aufschlüsse über die Möglichkeiten des menschlichen Körpers.

Romantik und Gefahren – die Klischees des Freedivings

Mit dem Apnoesport werden viele Gefahren verbunden und Laien gewinnen schnell den Eindruck, dass Ohnmacht dort schon fast zu einem guten Tauchgang dazugehört. Eigentlich ist jedoch das Gegenteil der Fall und Sven Penszuk musste während seiner gesamten Karriere keinen Moment des Kontrollverlusts erleben.

Moderatorin Hannah Kappes sprach mit Sven Penszuk unter anderem auch über die Faszination des Freedivings, die rasante Entwicklung des Sports und wie man selbst Apnoetaucher werden kann.

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Kommentare


Carolin Hennig, 15.12.11 20:01:
Also ich finde das das ein sehr schönes Interview war. Die Musikauswahl sehr gut gewählt war. Ihr solltet mehr solche Titel spielen! Mehr solche interessante Personen...
Macht weiter.
Caro

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