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montags, 19.00 Uhr
Pistenfahrplan
Blood Red Shoes, ägyptische Revolution und die Insel Leipzig
Textpiloten, Wortakrobaten & Sprechkünstler
Jeden dritten Freitag im Monat landen die Textpiloten der Lesebühne Schkeuditzer Kreuz in der Wärmehalle Süd, um das Publikum mit Kurzgeschichten, Spoken Word Poetry und manchmal auch Sangeskunst zu begeistern. Aber nicht während der Sommerpause! Und deshalb wollen wir Ihnen die Zeit bis zur nächsten Spielsaison mit ein paar freiwillig komischen Aufnahmen der einzig wahren Leipziger Lesebühne verkürzen.

Gewinner
Ein Text von Julius Fischer
Mal vierliert man, mal gewinnen die anderen. Julius Fischer hat aber einen ganz passablen Weg gefunden, einfach immer ein Gewinner zu sein. Hören Sie seine Erfolgsgeschichte.
Prinzessin
Ein Text von Jana Klar
Jeder hat den Drang die Welt zu verändern. Einfach aus dem System ausbrechen und alles anders machen. Das Prinzesschen aus dem Text von Jana Klar versucht, diesen Gedanken durch Taten Ausdruck zu verleihen. Aber so einfach ist das Löslösen aus dem spießbürgerlichen Elternhaus und der engstirnigen Gesellschaft dann eben doch nicht.
Abwesenheit von Geräusch
Ein Text von Hauke von Grimm
Manchmal wünscht man sich insgeheim noch einmal neu anfangen zu können. Doch dazu müsste man erstmal alles Gewohnte in seinem Leben aufgeben und den Kopf abschalten. Alle Gedanken müssten restlos raus. Stille müsste herrschen in den vier Wänden des eigenen Verstands - Hauke von Grimm bringt es auf den Punkt.
Bahnhofsmission
Ein Text von André Herrmann
Es gibt Berufe, die will man wirklich nicht gern machen – beispielsweise Putzkraft auf dem Oktoberfest oder Dienstleistungsangestellte in der Leipziger Eisenbahnstraße. André Herrmann hatte einmal in der Bahnhofsmission gearbeitet. Erschreckend und skurril zugleich berichtet er davon, mit welchem Elend man sich dort im Alltagstrott rumschlagen muss.
Wir.Gott.Ende
Ein Text von Kurt Mondaugen
Wenn man sich ständig nach dem Sinn des Lebens fragen muss, dann braucht man irgendetwas, woran man sich festhalten kann - einen Glauben. Aber den muss man erstmal finden. Auch Kurt Mondaugen hat sich auf die Suche nach Gott gemacht und seine Entdeckungen in einem Text verarbeitet.
Kunst
Ein Text von Julius Fischer
Kunst ist, was gefällt. Aber wem bitteschön soll ein in die Ecke gekippter Sandhaufen gefallen? Als Sitzgelegenheit mit Strandatmosphäre vielleicht, aber anfassen darf man es ja wieder nicht, denn es ist ja schließlich Kunst. Da ist Poetry Slam wohl eher als Kunst aufzufassen, oder? Doch nicht für Julius Fischer, denn er braucht mehr.
Wie man's nimmt
Ein Text von Jana Klar
Was des einen Freud, ist des anderen Leid. Und so lassen sich viele Situationen in unserem Leben wohl aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln sehen - es liegt eben meist im Auge des Betrachters.
Kleine Anti-Suizidalmusik
Ein Lied von Kurt Mondaugen
Der Tod kommt ohne zu fragen, irgendwann von ganz allein. Eine Erkenntnis, die jeder von uns einmal in seinem Leben machen wird - früher oder später. Und deshalb bedarf es auch keiner Nachhilfe, sich selbst das Leben nehmen zu müssen. Die Zeit, Mühen und Kosten dafür kann man sich getrost sparen. Das stellt auch Kurt Mondaugen fest und ruft, außerhalb von Takt und Melodie, zum kollektiven Überlebenswillen auf.
Noch nicht genug? Dann hören Sie sich die Beiträge der letzten Spezialsendung von und mit der Lesebühne Schkeuditzer Kreuz an!
Hier finden Sie die Playlist zur Sendung.
Hören Sie im folgenden die Texte der Lesebühne Schkeuditzer Kreuz:




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