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Schlafraffenland

Montag, 23. November 2009

Zwei Drittel seines Lebens verbringt der Mensch mit Schlafen. Doch was ist das eigentlich: Schlafen? Wie schlafen wir? Was bringt uns um den Schlaf und wer hilft uns vielleicht dabei wieder ruhig einschlafen zu können? Der Lauschangriff im Schlafraffenland...

Gut geschlafen? (Foto: C. Schittelkopp)
Eulen & Lerchen

So verschieden die Menschen, so verschieden auch ihr Schlafverhalten. Ob nun Frühaufsteher oder Langschläfer – ein jeder hat andere Vorstellungen davon, wann man gerne aufstehen möchte und wann man aber tatsächlich muss. Claudia Schittelkopp hat sich auf Leipzigs Straßen umgehört, wie das Schlafverhalten der Leipziger aussieht.

Sandmännchen

Kleine Knopfaugen, weißer Rauschebart und eine markante Zipfelmütze – das kann nur der Sandmann sein! Und der feierte am 22. November 2009 seinen Geburtstag. Seit mehr als 50 Jahren begleitet er nun schon Kinder Abend für Abend mit spannenden Gute-Nacht-Geschichten und einer Handvoll Schlafsand in das Reich der Träume. Lauschangriff-Redakteurin Maria Kaduk hat die Liebe zu ihrem Kindheitsidol bis heute nicht verloren und hat unserem Sandmännchen einen Brief geschrieben.

Schlafstörungen

Nach Angaben von Medizinern leidet fast jeder fünfte Deutsche an Schlafstörungen: Ob nun schlafbezogene Atemstörungen, unruhige Beine, Ein- und Durchschlafstörungen oder gar Schlaflosigkeit - die unterschiedlichen Erscheinungsformen von Schlafstörungen sind vielseitig. Unterschätzen sollte man sie jedenfalls nicht, sind sie doch Vorboten für zahlreiche Folgeerkrankungen. Besteht der Verdacht auf eine Schlafstörung sollte man sich vom jeweiligen Haus- oder Facharzt an ein Schlaflabor überweisen lassen, um endgültige Gewissheit über seinen Gesundheitszustand zu erlangen. Auch im Universitätsklinikum Leipzig gibt es ein solches stationäres Schlaflabor und Lauschangriff-Reporter Thomas Jähn hat sich dort einmal umgeschaut.

Tagtraum

Zum Schlafen gehören natürlich auch die Träume. Doch nicht jeder von uns träumt nur nachts im Bett, sondern manch einer auch am hellichten Tage. Was in der Nacht allerdings ein notwendiger Mechanismus ist, um unseren Alltag psychologisch zu verarbeiten, kann uns am Tag so richtig stressen. Kaum etwas ist peinlicher, als dabei beobachtet zu werden, wie man in aller Öffentlichkeit vor sich hin träumt! Und abgesehen davon ist es natürlich auch gefährlich, wenn man zum Beispiel an blühende grüne Wiesen denkt, dafür aber bei rot über die Straße geht. Ähnliches tun wir übrigens alle: und zwar mit voller Absicht! Am liebsten, um die Langeweile bei alltäglichen Dingen zu überbrücken. Bei Dingen wie: Straßenbahn fahren, Einkaufen gehen und Studieren natürlich! Das dachte sich auch Redakteur Thomas Rakebrand und versuchte, die Tagtraumerfahrung eines Durchschnittsstudierenden realistisch nachzustellen.

Traumdeutung

Ist Ihnen das auch schon mal passiert: Sie erwachen aus einem Traum und denken: was um Himmelswillen war das für ein Traum? Träume haben oftmals eine tiefere und vor allem abstraktere Bedeutung. Doch deren Interpretation ist dabei gar nicht immer so einfach, weiß auch Lebensglücksberaterin Katrin Schreiner. Lauschangriff-Redakteurin Anja Schaub hat trotzdem versucht, ihr das ein oder andere Geheimnis über Traumdeutung zu entlocken.

Albtraum

Schlafen ist eigentlich ein Erholungsprozess des Körpers und eine wichtige Phase, um Kraft für den nächsten Tag zu sammeln. Doch wenn man unter Albträumen leidet, kann nicht nur die Nacht, sondern auch der folgende Tag belastend werden. Ab wann solche Albträume behandelt werden sollten und wie man am besten mit diesem nächtlichen Stress umgeht, weiß Simone Allmendinger.

Hubert & Gerta

Vor drei Wochen gab es bereits das Pilot-Hörspiel zur neuen Radio-Novela beim Lauschangriff 'Hubert & Gert'. Hubert und Gerta - zwei ganz gewöhnliche Menschen in einem ganz gewöhnlichen Umfeld. Erleben Sie mit den Beiden spannende Geschichten und aufregende Abenteuer!
Diesmal: 'Hubert & Gerta schlafen'.

Koma

Ehemaliger Handballnationalspieler Joachim Deckarm. Ein Sportunfall reißt ihn aus seiner gewohnten Welt heraus, denn während eines Spiels in Ungarn fällt er mit dem Kopf auf den Betonboden. Bewusstlosigkeit. Anschließend verfällt er in den 'tiefen Schlaf', dem Koma. Was genau es bedeutet, im Koma zu liegen, und wie es Joachim Deckarm nach diesem fatalen Sturz erging, berichtet Lauschangriff-Redakteurin Ines Neumann.  

Hören Sie hier die Hörfunkbeiträge der Sendung:

Beitrag empfehlen: meinVZ

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