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Der große Lauschangriff im Osten - mephisto trampt
mephisto 97.6 war auf Reisen – auf Recherchereise in Ost- und Südosteuoropa: 16 Redakteure waren in zehn Ländern unterwegs, sie hatten zwei Wochen Zeit, mit Rucksack auf dem Rücken und Mikrophon in der Hand, um die Länder zu erkunden.

Zwei bis fünf Jahre nach der EU-Osterweiterung
Für die Reise in die osteuropäischen Staaten hat es drei verschiedene Anlässe gegeben: Vor fünf Jahren, also 2004, sind zehn Länder der Europäischen Union beigetreten. Vor zwei Jahren hat sich die EU bis zum Schwarzen Meer ausgedehnt. Bulgarien und Rumänien sind seither im Klub mit der blauen Fahne. 16 junge Journalisten haben untersucht, was sich verändert, seit dem Beitritt der einzelnen Länder zur Europäischen Union. Eine vielfältige Bestandsaufnahme. (as)
Die Erlebnisse der einzelnen Teams
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Eine Grenze, die mitten durch ein Land verläuft und sogar Familien voneinander trennt. Das ist mittlerweile in Deutschland Geschichte. In Vel´ke Slemence in der Slowakei jedoch ist diese Geschichte durchaus aktuell: das 600-Seelendorf liegt mitten auf der Außengrenze der Europäischen Union - ein Teil des Dorfes liegt in der Slowakei, der andre in der Ukraine. Konstantin Biehl und Stefanie Gerressen waren in Vel´ke Slemence und haben mit den Einwohnern gesprochen. Jetzt ist das Team Slowakei bei mir im Studio. | Zur Erschaffung der Kaschubei, einer Region im Norden Polens existiert folgende Sage: So viel zur Entstehungssage - heute leben die Kaschuben in einem Gebiet, das sich von Danzig bis nach Konarzéne zieht. Das Team Polen – meine Wenigkeit und Claudia Müller – wir haben uns gefragt, was sich für die größte polnische Minderheit seit dem EU-Beitritt geändert hat. |
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Slowenien gilt als eines der Vorzeigeländer der neuen EU-Mitgliedsstaaten. Schon 2007 führte es als erstes Land den Euro ein. Mittlerweile unterscheidet sich Slowenien in seiner Infrastruktur nicht mehr von seinen westlichen Nachbarn Österreich oder Italien. Doch was hat die EU-Osterweiterung in den Köpfen der Menschen bewirkt? Anja Datan und Mareike Wiemann waren in der slowenischen Stadt Nova Gorica, die sich direkt an der Grenze zu Italien befindet. Dort haben sie nachgeforscht, ob sich Italiener und Slowenen in den letzten fünf Jahren näher gekommen sind. | Die Region liegt mitten in Bulgarien, ungefähr auf halbem Weg zwischen Sofia und dem Schwarzen Meer: Eine Ebene am Südhang des Balkangebirges, fruchtbares Land mit einem besonderen Klima. Hier gedeihen Millionen Rosen, die Diven unter den Pflanzen. Rund um die Hauptstadt der Rosen, Kazanlak, werden sie angebaut. Ende Mai und Anfang Juni werden sie geerntet und zu kostbarem Rosenöl verarbeitet. Jeder zweite weltweit produzierte Liter stammt aus der Region rund um Kanzanlak. Das Geschäft ist gewachsen in den vergangenen Jahren – auch weil der Handel über Bulgariens Grenzen hinaus viel einfacher geworden ist, seit das Land Mitglied der EU is. Caroline Kieke und Thielko Grieß waren auf so einem Feld, mit dem Mikrophon zwischen den Rosenbüschen. |
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„Darf man ungarisches Gulasch mit spanischer Paprika würzen?“ Diese Frage hat sich Team Ungarn am Anfang seiner Reise gestellt. Die Antwort fanden die beiden Tramper Constanze von Szombathely und Lalon Sander in der südungarischen Stadt Kalocsa, der Hochburg des Gewürzpaprikas. | Ein Drittel der lettischen Bevölkerung ist russischstämmig. In der Hauptstadt Riga ist es sogar über die Hälfte. Die Letten bezeichnen diese Russen abwertend als „Aliens“. Einige dieser Russen wiederum, sehen Lettland immer noch als Teil ihres russischen Mutterlandes. Konflikte sind da vorprogrammiert. Selbst der EU-Wahlkampf wurde vom strittigen Verhältnis zwischen Russen und Letten beeinflusst. So wurde die Europakritische Partei der russischen Minderheit zweitstärkste Kraft. mephisto 97.6-Tramper Alex Hertel war in Riga und kennt die Probleme der problematischen Koexistenz. |
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Tschechien ist hierzulande vor allem für sein Bier bekannt, das Piwo. Aber nicht nur Hopfen und Malz stehen auf den Feldern - vor allem im Südosten Tschechiens, an der Grenze zu Österreich, wimmelt es von Weinbergen. Die Region Mähren ist das tschechische Weinbaugebiet - mit mildem Klima und einem feuchten Boden. Team Tschechien hat sich zwischen den Reben und im Weinkeller von Winzer Jan Lekavy umgesehen - Und zwischen der Weinverkostung mit dem Winzer über die Besonderheiten seines Weines. | Zwei Jahre sind seit dem EU-Beitritt Rumäniens vergangen und unsere Reporterinnen Nancy Fischer und Julia Ohlendorf wollten erfahren, was sich seitdem für die Rumänen geändert hat. Dafür hat es sie in ein 2.300 Seelendorf in Siebenbürgen verschlagen. Ighişu-Nou heißt es, liegt eine Stunde Autofahrt von Sibiu, zu deutsch Hermannstadt, entfernt und erinnerte die beiden an den Schauplatz für Schneewittchen und die sieben Zwerge, so idyllisch abseits war es gelegen. In Ighişu-Nou haben Nancy und Julia zwei Tage die Menschen beobachtet und befragt. Dabei haben sie in diesem Mikrokosmos Antworten auf ihre Frage gefunden, die exemplarisch für ihre zweiwöchige Reise stehen können. |
Hören Sie hier die Beiträge der einzelnen Teams.




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