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Ungarns Jugend zur EU
Team Ungarn strandete im Dorf Nádújfalu in einem Jugendclub und sprach mit den jungen Menschen über die Regierung Ungarns und den EU-Beitritt. Dabei kam heraus, dass die jungen Ungarn die Europawahl boykottieren wollen.

Empfang in Nádújfalu
Constanze und Lalon hielten sich in den letzten Tagen in dem Dorf Nádújfalu im Norden Ungarns auf. Dort wurden sie von den Jugendlichen freundlich empfangen und in ihren Jugendclub eingeladen. Ein wenig erschreckend fanden sie nur Gabor, einen jungen Mann mit kahl geschorenem Kopf in Militäruniform.
EU ist "Scheiße"
Lalon und Constanze unterhielten sich mit den Jugendlichen über die politische Situation in Ungarn und die Entwicklungen seit dem EU-Beitritt. Gabor findet, dass die Regierung von Ungarn wortwörtlich "Scheiße" und korrupt sei. Des Weiteren hätte sich nach dem EU-Beitritt auch nichts geändert. Die Jugendlichen könnten von den geöffneten Grenzen nicht profitieren, da sie ihr Dorf eher selten verlassen. Es gäbe also keine Vorteile durch die EU, so Gabor, deshalb würde er auch nicht zu der Europawahl am 7. Juni gehen.
"Großungarn"
Der kahlgeschorene Ungare schwärmte dafür umso mehr von Großungarn und verwies stolz auf das Symbol auf seinem Gürtel. Auf die Frage was er denn in der EU ändern würde, hatte er allerdings keine Vorschläge.
Hören Sie hier Moderator Tino Dallmann im Gespräch mit dem Team Ungarn.




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