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Tramping-Ziel: Ungarn
Das Team was nach Ungarn trampen wird, besteht aus Lalon Sander und Constanze von Szombathely. Sie haben sich mit einem Gaststättenbesuch auf ihre Reise nach Ungarn vorbereitet. Bei Gulasch und Wein erfahren sie von Dieter Bödler, dem Lokalbesitzer und längjährigen Ungarnfan mehr über das Land, was für DDR-Bürger ein beliebtes Reiseziel war.

Menschen können von Agrarprodukten nicht mehr leben
Seit 1967 reist der Leipziger Dieter Bödler mit seiner Familie regelmäßig nach Ungarn. Er mag die steppenartige Puszta, den Balaton und die gastfreundlichen Bewohner. Zum ersten Mal ist er mit der Jugendgruppe seines Betriebs nach Ungarn gefahren. 40 Jahre später fallen Bödler die Veränderungen des Landes stark auf. Während die Menschen zu Sowjetzeiten vom Verkauf der Agrarprodukte sehr gut leben konnten, sei das heute nicht mehr der Fall. "Damals war Ungarn ein Agrarland und lebte von Milch, Getreide und Wein. Heutzutage können die Produkte nicht mehr verkauft werden. Das hat sich seit des EU-Beitritts geändert," stellt Bödler fest.
Tourismus ist sehr wichtig
Amtssprache: Ungarisch Hauptstadt: Budapest Fläche: 93 000 km² Einwohner: 10,1 Millionen Währung: Forint Staatspräsident: László Sólyom Ministerpräsident: Gordon Bajnai
Doch gibt es auch positive Aspekte, seitdem Ungarn zur EU gehört. Die Infrastruktur habe sich gebessert. Das Land lebe primär vom Tourismus. Brödler bemerkt, dass er von den Einheimischen immer noch als Freund empfangen und behandelt wird. Er lobt den guten Wein und die Gastfreundlichkeit der Ungarn, findet es aber bedenklich, dass es den Bewohnern durch die Ausgliederung der Produktion zunehmend schlechter geht. (db)
Hören Sie hier das Gespräch mit Dieter Bödler




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