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Tramping-Ziel: Rumänien

Mittwoch, 06. Mai 2009

Acht Teams trampen für mephisto 97.6 ab dem 9. Mai in Richtung Osten. Das Zweiergespann Nancy Fischer und Julia Ohlendorf zieht es nach Rumänien. Zwei Wochen lang werden sich die beiden nur per Autostop fortbewegen und bei Einheimischen übernachten. Sie wissen aber auch, dass in diesem Land einige Herausforderung auf sie zukommen werden.

Tramperfahrungen von Vorteil

Sie hätten sich auch für ein anderes Land bewerben können. Doch Nancy Fischer und Julia Ohlendorf haben sich für Rumänien entschieden. Sie möchten dort trampend die Menschen und ihre Geschichten kennenlernen. Dafür müssen sie sich daran halten, weder öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen noch in Hotels oder Hostels zu übernachten. Das Trampen dürfte für die Mephistoredakteurinnen kein Problem darstellen, denn beide haben darin auch außerhalb von Deutschland schon Erfahrungen gesammelt. "Jule hat sich schon einmal ganz allein per Autostop durch die Anden in Argentinien geschlagen. Ich bin dagegen durch West- und Südafrika gereist. Wir haben beide keine hohen Ansprüche beim Ruckackreisen," betont Nancy. Aufgrund ihrer ähnlichen Reisegewohnheiten glauben die zwei, dass ihr Trampabenteuer zusammen funktioniert. 

Informationsbeschaffung durch Freunde und Medien

Rumänien hat Nancy und Julia von den östlichen EU-Ländern am meisten gereizt. Ihre Freunde haben ihnen viel über das Land erzählt. Diese Gespräche mit Menschen, die das Land schon besucht haben und kenne, fanden die beien am Aufschlusreichsten. Für die Fakten und Hintergrundinformamtionen besorgten sie sich Reiseführer und Literatur über das Land und arbeiteten die zahlreichen Bücher duch. Auch andere Medien wurden nach Informationen durchforstet.

Aus einer großen wird eine kleine Route

Ursprünglich hatten Nancy und Julia eine große Route durch das gesamte Land geplant. Diese Idee haben sie schnell verworfen, nachdem die beiden von dem langsamen Vorwärtskommen in Rumänien hörten. Stattdessen besteht die neue grobe Route nun aus drei größeren Städten und aus allen Orten, die die Redakteurinnen dazwischen kennenlernen können. Den bevorstehenden Autofahrten stehen die beiden noch skeptisch gegenüber, denn der Fahrstil der Rumänen ist nicht der Sicherste. Statisitisch gesehen ist Rumänien das EU-Land mit der höchsten Unfallquote. 

Rumänische Bräuche kennenlernen

Doch Nancy und Julia lassen sich davon nicht abschrecken. Sie freuen sich auf die rumänische Gastfreundlichkeit die sie erwartet. Ziegenkäse, selbstgemachter Wein und ein dickes Federbett erfüllen sie mit Vorfreude. Ein anderer Brauch jedoch nicht. Gäste sollen in Rumänien zum Frühstück ein frisch geschlachtetes Huhn zu essen bekommen. Doch auch das kann Nancy und Julia nicht von ihrer spannenden Reise in das EU-Land Rumänien abhalten.(db)

Hören Sie hier das Gespräch mit Nancy Fischer und Julia Ohlendorf

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