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Linke nimmt SPD Stadtratssitz bei Teilwiederholung der Kommunalwahl ab
Weil es im Juni beim ersten Wahldurchgang zu Unregelmäßigkeiten gekommen war, wählten die Bürger in fünf Leipziger Wahlbezirken zusammen mit dem neuen Bundestag noch einmal den Leipziger Stadtrat. Dadurch hat Die Linke einen Sitz dazu gewonnen, die SPD musste einen abgeben.

Linke mit 17 Sitzen, SPD verliert
"Das Ergebnis ist raus, die Stimmung ist beschissen". Andreas Geisler ist wenig begeistert von dem Ausgang der wiederholten Kommunalwahl. Er verlor am Sonntag seinen Stadtratsitz, statt 15 hat die SPD nur noch 14 Sitze.
Die Beschwerde, die zur Untersuchung der Wahlergebnisse führte, wurde von der NPD eingereicht. Nachdem die Unregelmäßigkeiten festgestellt wurden, beschloss der Stadtrat, die Nachwahl zeitgleich mit der Bundestagswahl durchzuführen. Nach Angaben des städtischen Wahlamtes hat Die Linke durch die Nachwahl einen Sitz hinzugewonnen, Bernhard Brand kann so in den Stadtrat einziehen, der voraussichtlich Ende Oktober zusammen kommen wird.
Warum Brand seinen Erfolg auf das schlechte Ergebnis der SPD bei der Bundestagswahl zurück führt und warum er sich auf seine Arbeit im Stadtrat freut, erfahren Sie in dem Beitrag von Marie Wilke:




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