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Team Rumänien auf der Suche nach der Finanzkrise
Team Rumänien dachte, dass sie in ein von der Finanzkrise schwer gebeuteltes Land fahren würden. Der Internationale Währungsfond und die EU hatten Anfang Mai ein Hilfspaket von fast 20 Milliarden Euro geschnürt. In Rumänien angekommen, merken Nancy und Julia allerdings nicht sehr viel von der Wirtschaftskrise.

"Für uns hat sich nichts geändert"
Rumänien scheint die Wirtschaftskrise bisher nicht sehr stark getroffen zu haben. Nancy und Julia sind niemandem begegnet, der seinen Arbeitsplatz verloren hat. Allerdings entgegneten ihnen viele Rumänen, dass sich für sie nichts geändert hätte, da sich das Land seit Jahrzehnten in einer wirtschaftlichen Schieflage befinden würde.
Positive Bilanz
Einige profitieren sogar von der Finanzkrise. Der Autohersteller Dacia ist vor allem im Billigpreissektor aktiv und kann derzeit seinen Umsatz steigern.
Auch in der Baubranche scheint es zu boomen. Die Immobilienpreise sind um mehr als 40 Prozent gesunken. Allerdings fehlt es Rumänien an Fachkräften. Deshalb gehen einige Unternehmer ungewöhnliche Wege und fliegen sogar an die Cambridge University nach England um Personal anzuwerben.
Weniger Autos, mehr Arbeitslose?
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Christian Chiscop von der Friedrich-Ebert-Stiftung hält diesem Eindruck allerdings andere Fakten entgegen. Viele Rumänen, die im Ausland arbeiten, würden weniger Geld an ihre Familien zu hause schicken. Außerdem soll die Arbeitslosenquote laut Prognosen von sieben auf elf Prozent ansteigen. Persönlich bemerkt Christian, dass weniger Autos in den Straßen von Bukarest unterwegs seien. Er führt dies auf das teure Benzin zurück, für das die Rumänen kein Geld mehr hätten. (co)
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Eine Baustelle in Sibiu. "Hard Work", der Name des Unternehmens, scheint Programm in Rumänien zu sein. Überall wird gebaut. | Die Gastgeberin des Team Rumäniens in Sibiu: Dora. Sie arbeitet beim Verein "pro democratia". Ihr Freund arbeitet in einer Polyklinik, wo die Krise als Vorwand für Entlassungen genutzt wird. |
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Alexandro Ujupan - Er hat sich als Reiseveranstalter selbstständig gemacht und kämpft derzeit mit zurückgehenden Buchungen. | Regina Wagner aus Ighisu Nou. In diesem Ort spürt man die Krise eher weniger. Nur die Preise für Schweine gehen hoch. Aber ob das mit der Krise zusammenhängt? |
Hören Sie hier Julia Ohlendorf vom Team Rumänien im Gespräch mit Moderator Tino Dallmann.




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