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Reudnitzer Bürgerinitiative
Anfang des Jahres gab es mutmaßlich rechte Übergriffe auf ein von Studenten bewohntes Haus in Reudnitz. Seitdem gibt es viel Aktivität, um auf die Aktionen vom rechten Rand aufmerksam zu machen. Dagegen wehrt sich die Bürgerinitiative "Buntes Reudnitz".
Für ein buntes und lebenswertes Stadtviertel
Etwa 15 Personen haben sich an einer langen Tafel im Reudnitzer Café "Knicklicht" zusammengefunden. Unter die überwiegend jungen Leute haben sich auch einzelne Ältere gemischt. Gemeinsam wollen sie sich für ein bunteres und lebenswertes Stadtviertel engagieren. Alle sind sich einig: die rechte Übergriffe müssen aufhören. Die Ansätze, wie man das erreichen kann, wurden heiß diskutiert.
Politische Aufklärungsarbeit wichtig
Besonders die Frage nach der politischen Aufklärungsarbeit und die Auseinandersetzung mit den rechten Kräften sorgte für eine lange Diskussion.
"Es geht vor allem darum zu zeigen, dass Rechtsextreme in Reudnitz nicht erwünscht sind und da muss sich die Bürgerinitiative klar positionieren", fordert Florian von der Initiative. Vor allem öffentliche Plätze müssen besetzen werden und viele Veranstaltungen sollen darüber informieren, warum es Rechtsextremismus gibt. Das sei die Grundlage dafür, das Reudnitzer auch selbst aufstehen und aktiv dagegen vorgehen.
Regelmäßige Treffen
Florian hat das Stadtviertel bereits verlassen. Er wohnte in dem Haus, das in den letzten Monaten mehrfach angegriffen wurde. Mit seiner Arbeit in der Bürgerinitiative möchte er sich trotzdem für ein buntes Reudnitz einsetzen.
Die Mitglieder der Bürgerinitiative treffen sich ab sofort regelmäßig und biskutieren unter anderem wie sie mit Personen aus dem rechten Spektrum umgehen, die auf den Veranstaltungen auftauchen können. (dt)
Hören Sie hier den Beitrag von Jens Falkowski




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