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Jugendkunstpreis in Leipzig
Kreativität zahlt sich aus. Manchmal sogar in barer Münze. Jedenfalls dann, wenn man zu den Gewinnern des diesjährigen Jugendkunstpreis der Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen, LKJ, gehören wird. Die Chance dazu hat noch jeder.

zum Thema "wir.tuell"
(Foto: LKJ)
"Wir.tuelle Welten"
3.500 Jugendliche haben sich seit 1998 schon am Jugendkunstpreis beteiligt. Dieses Jahr wird der Preis zum 7. Mal vergeben. Der Jugendkunstpreis ist ein Jugendkulturevent, bei dem Jugendliche sich zu einem Thema kreativ ausleben können. Mitmachen können alle jungen Menschen im Alter von 12 bis 26 Jahren, die aus Sachsen sind. Das Thema des diesjährigen Preises verrät Projektleiterin Franziska Fehre. "Der Jugendkunstpreis steht dieses Jahr unter dem Thema wir.tuell. Es geht darum zu erfahren, wie junge Menschen die Veränderung und das Leben miteinander in virtuellen Welten erleben. Also schnell mal etwas für die Hausaufgaben googlen, dann noch ein neues Foto von der letzten Party ins Profil stellen und einen neuen Freund, der lange nicht mehr in der Communitiy war gruscheln. Das heißt der Großteil der Kommunikation läuft heute übers Internet."
Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt
Der Anmeldeschluss für die Beiträge ist der 11. Mai. Weitere Informationen zum Thema auf den Seiten der Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen e.V. Die Bewerbungsformulare finden Sie hier.
Diese virtuelle Kommunikation könne ebenso negativ wie positiv sein. Darüber sollen sich die Jugendlichen Gedanken machen, denn der Wettbewerb soll die jungen Leute anregen sich mit aktuellen, gesellschaftlichen Themen und Fragen auseinanderzusetzen. Und dies soll mit künstlerischen Mitteln geschehen, wie Franziska Fehre erklärt. "Das Interessante ist, dass man sich mit Beiträgen aus allen künstlerischen Sparten bewerben kann – also mit Fotografien, Bildern, mit Tanz und Theaterstücken, mit Multimedia- oder Filmbeiträgen, mit Musikstücken oder Textbeiträgen, Installationen oder, oder, oder. Alles wird gezeigt. Es gibt keine Vorauswahl. Das bedeutet: Jeder hat die Möglichkeit zur Präsentation und die Jury wird erst am 6. Juni die Entscheidung treffen, an wen der Jugendkunstpreis gehen soll."
Buntes Programm
Den Jugendlichen wird die Chance gegeben nach einem künstlerischen Prozess mit einer Präsentation den Weg in die Öffentlichkeit zu wagen. Zwei Ziele hat die Präsentation. Auf der einen Seite soll die eigene Arbeit gewürdigt werden, auf der anderen Seite erhalten alle Teilnehmer Kritik und ein Feedback. Denn jeder Beitrag, ob musikalisch, literarisch oder künstlerisch wird der Jury, aus Professoren, Künstlern und Theaterfachleuten, dem Publikum präsentiert. So wird das Programm am 6. Juni im Theater der Jungen Welt wahrscheinlich nicht nur lang, sondern auch kunterbunt werden. Die Sieger werden dann am 7. Juni gekürt. Zu gewinnen gibt es Geldpreise im Wert von 6.000 Euro. Für den Preis dürfen Ideen auch in Gruppen umgesetzt werden. Ein Sonderpreis für eine besondere Gruppenleistung wird vom Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich vergeben, der auch die Schirmherrschaft übernommen hat. (co)
Hören Sie hier einen Beitrag von Nora Hoffbauer




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