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Die Psychologie des Elfmeters
Ein Elfmeter ist nicht nur für das Publikum aufregend. Auch die Nerven des Schützen und des Torwartes werden erheblich strapaziert. mephisto 97.6 sprach mit dem Psychologen Georg Froese über das Elfmeterschießen.

Der Elfmeter - eine Duellsituation
Zwei Männer, ein Ball. Einer wird versagen, der andere triumphieren. Dass die Sekunden vor dem Elfmeterschuss für die Kontrahenten quälend sein können, ist nachvollziehbar. Der Psychologe Georg Froese erforscht diese Duellsituation im Fußball für seine Doktorarbeit. Das Ergebnis der Arbeit soll ein Trainingsplan sein, der die Trefferwahrscheinlichkeit beim Elfmeter von ungefähr 75 Prozent auf 80 erhöhen soll.
Besserer Schütze dank Stressresistenz
Froese interessieren bei seinen Studien nur die psychologischen Aspekte des Elfmeterschießens, nicht die sportwissenschaftlichen. Inhalt des von ihm entwickelten Trainings sollen auch Situationen sein, bei denen die Spieler bewusst unter Stress gestellt werden. Zum Beispiel wird die gesamte Mannschaft um den Elfmeterschützen herum versammelt, während dieser sich auf den Schuss konzentrieren muss. Wer lerne, mit dem Druck umzugehen, so Froese, werde ein besserer Schütze.
Salome Müller hat Georg Froese interviewt. Was einen perfekten Elfmeterschützen ausmacht, hören Sie hier:




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