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Deutsches Flair für Baltikum-Tramper
Auf ihrer Suche nach der EU sind Anka und Alex nach sieben Tagen an der Grenze zu Kaliningrad. Dort haben sie nicht nur deutsches Flair gespürt, sondern auch die litauische Küstenwache entdeckt.

Sanddünen und deutsche Touristen
Bei zwölf Grad Wassertemperatur blieb die Badehose im Rucksack, aber dafür hatten Anka und Alex genug Zeit, sich auf der Kurischen Nehrung umzusehen. Die Kurische Nehrung: eine fast 100 km lange Halbinsel zwischen Klaipėda (dt.: Memel) u. Lesnoje (dt.: Sarkau). Viel Sand und eine ganz bekannte Wanderdüne. Besonders deutsche Touristen sind in den vergangenen Jahren auf die Insel gekommen. Schließlich war Kaliningrad bis 1945 die östlichste deutsche Großstadt. Allerdings geht der sogenannte Heimwehtourismus hier zurück. Was bleibt sind die Neugiertouristen: jung und alt, Litauer, Deutsche und Russen. Morgen kommen Australier.
Alle Beiträge der Serie "mephisto trampt gen Osten" finden Sie hier. Außerdem können Sie unsere Teams in unserem Twitterkanal oder im Blog verfolgen und die Vorstellungsvideos der Teams anschauen.
An der Außengrenze der EU
Das Team Baltikum ist im Hafen von Nida, das nur vier Kilometer von der russichen Grenze entfernt ist. Die beiden beobachten, wie litauische Militärboote im Hafen an der Seegrenze patrouillieren: "Hier wird die Außengrenze Europas innerhalb Europas gesichert.", stellt Alex fest. Doch es ist ruhig im Hafen von Nida. (sos / as)
Hören Sie Baltikum-Tramper Alex Hertel im Gespräch mit Moderator Tino Dallmann.




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