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Deutsches Flair für Baltikum-Tramper

von Sophia Schülke
Freitag, 15. Mai 2009

Auf ihrer Suche nach der EU sind Anka und Alex nach sieben Tagen an der Grenze zu Kaliningrad. Dort haben sie nicht nur deutsches Flair gespürt, sondern auch die litauische Küstenwache entdeckt.

Alex Hertel im Gespräch mit mephisto97.6
Sanddünen und deutsche Touristen

Bei zwölf Grad Wassertemperatur blieb die Badehose im Rucksack, aber dafür hatten Anka und Alex genug Zeit, sich auf der Kurischen Nehrung umzusehen. Die Kurische Nehrung: eine fast 100 km lange Halbinsel zwischen Klaipėda (dt.: Memel) u. Lesnoje (dt.: Sarkau). Viel Sand und eine ganz bekannte Wanderdüne. Besonders deutsche Touristen sind in den vergangenen Jahren auf die Insel gekommen. Schließlich war Kaliningrad bis 1945 die östlichste deutsche Großstadt. Allerdings geht der sogenannte Heimwehtourismus hier zurück. Was bleibt sind die Neugiertouristen: jung und alt, Litauer, Deutsche und Russen. Morgen kommen Australier.

An der Außengrenze der EU

Das Team Baltikum ist im Hafen von Nida, das nur vier Kilometer von der russichen Grenze entfernt ist. Die beiden beobachten, wie litauische Militärboote im Hafen an der Seegrenze patrouillieren: "Hier wird die Außengrenze Europas innerhalb Europas gesichert.", stellt Alex fest. Doch es ist ruhig im Hafen von Nida. (sos / as)

Hören Sie Baltikum-Tramper Alex Hertel im Gespräch mit Moderator Tino Dallmann.

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