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Der etwas andere Schuhtick: Das Shoefiti

Samstag, 18. Juli 2009

Was machen mit den alten, abgetragenen Schuhen, die zwar nicht mehr tragbar sind, aber irgendwie auch zu schade zum wegschmeißen? Die einer höheren Bestimmung dienen sollen? Zum Beispiel der Kunst?

Shoefiti vor dem Neuen Rathaus (Foto: S. Müller)

Beitrag vom 16. Juli 2009.

Unbemerkter Schuhfetisch

Wer in den letzten Wochen aufmerksam durch die Leipziger Innenstadt gewandert ist, hat sie wahrscheinlich entdeckt. Sie hängen an öffentlichen Plätzen, wie am Marktplatz oder vor dem neuen Rathaus. An ihren Schnürsenkeln zusammen gebunden, baumeln sie weit über den Köpfen der Passanten, viele bemerken sie gar nicht.

Die Kunst der Shoefiti

Der neuste Schuhtrend der Leipziger ist nicht etwa an ihren Füßen zu finden, sondern in drei Metern Höhe, besonders entlang der Abwasserleitungen der City-Tunnel-Baustellen. Den alten Schuhen ein neues Zuhause auf Telefonleitungen und Bäumen zu geben, ist allerdings keine Leipziger Erfindung, sondern bereits in der ganzen Welt verbreitet.
Sebastian Müller erklärt, wie das "Shoefiti" entstand, wie es sich von einer randalierenden Subkultur zu Kunst entwickelte und fragte bei dem Organisator von Streetart Events, Thomas Dietze, nach, was es mit dem Phänomen auf sich hat. (ct)

Hören Sie hier den Beitrag von Sebastian Müller:

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