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Bildungsforum an Leipziger Universität geht zu Ende
Der Unmut über die neuen Bachelor und Masterstudiengänge häuft sich. Am 22. Juni 2009 endete ein Bildungsforum, in dem Studenten mit Verantwortlichen der Universität und Politikern über das Bachelorsystem diskutieren und ihre Unzufriedenheit zum Ausdruck bringen konnten.
Protestaktionen gegen das Bachelor-System häufen sich
Das neue Bachelor-System schien anfangs recht gut anzulaufen. In den ersten zwei Jahren gab es kaum Proteste unter den Studenten in Leipzig. Jetzt, wo die ersten Bachelor-Studenten ihren Abschluss machen, scheint sich dies zu ändern. Von der Besetzung des neuen Seminargebäudes bis zum bundesweiten Bildungsstreik gab es zahlreiche Protestaktionen.
Bildungsforum lässt alle zu Wort kommen
Drei Monate stritten Studierende und die Universität Leipzig über die neue Studienreform. Den vorläufigen Abschluss davon stellt das Bildungsforum dar. Einen Tag lang versammelten sich Studierende, Dozenten und Politiker und diskutierten über die gegenwärtige Studiensituation an der Uni Leipzig. Das Bildungsforum wurde gut angenommen. Neben dem Uni-Rektor Franz Häuser kam auch der Prorektor Wolfgang Fach. Auch Ronald Werner vom sächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst schloss sich der Diskussion an.
Positive Erfahrung für den Rektor
Im Nachhinein äußerte sich Rektor Häuser positiv über die Veranstaltung. Ihm sei vor allem der persönliche Austausch mit den Studenten wichtig gewesen. "Es war interessant, die Wahrnehmung der Studenten zu erfahren. Wir werden diese Argumente in der Entwicklung der Universität berücksichtigen."
Keine sofortige Kehrtwende geplant
Sich endlich mal über die Missstände äußern zu können, das schätzten auch die Studenten positiv am Bildungsforum ein. Die tatsächlichen Folgen des Bildungsforums sind jedoch noch offen. Eine plötzliche Kehrtwende werde die Universitätsleitung nicht vollziehen. Rektor Häuser erklärte, man stehe in Kontakt mit den Studenten und nehme ihre Anliegen ernst, lasse sich aber zu nichts drängen.
Studenten möchten Veränderung
Doch die Studierenden protestieren aber gerade gegen den Stillstand. Sie möchten eine baldige Veränderung der Studiensituation und werden auch weiterhin gegen die schlechte Organisation der neuen Studiengänge protestieren. Denn sie wollen vor Allem eines: es soll sich etwas ändern. (db)
Hören Sie hier den Beitrag von Alexander Hertel, sowie den Kommentar von Vera Wolfskämpf




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