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Konzert, französische Freiheit und ein tyrannischer Diktator. Der Abend in Leipzig.
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Nach der Wahl ist vor der Regierungsperiode
Die Wählerstimmen sind ausgezählt, die Stadtratssitze vergeben. Jetzt müssen die Parteien ihre kommunalpolitischen Strategien den neuen Bedingungen anpassen.

W.A.H.L.-Rabatte
Gegen Politikverdrossenheit setzen sich diese Leipziger Restaurants und Bars in der Initiative "Wir alle helfen Leipzig" (W.a.h.l.) ein. Sie gewähren nach der Wahl Rabatte auf ausgewählte Produkte – in Höhe der Wahlbeteiligung. Seit gestern steht fest: Das sind 40 Prozent.
Ducktail: W.A.H.L.-Cocktail (Ausgangspreis 6 Eur)
Eckstein: Alle alkoholfreien Cocktails
Enchilada am Brühl: El castillo, Save drive home / Plato
mexicano, Plato Enchilada (auch in der Happy Hour reduziert)
Frosch-Café: Knabberteller und frisch gezapftes 0,3 l Breznak Bier
Gastspielhaus: Leipziger Allasch 4cl und Matjesteller
Gonzales: Alle Margharitas
Horns Erben: Bier am 13.6. (Samstag)
Mokkaflip: Latte Macchiato frozen/hot
Tortuga: Friesisches Bier (Herren), fruchtiger Wein (Damen)
Kleine Träumerei: Red-red Dreams – Cocktail (Ausgangspreis 7,50 Euro)
Mehrheit nur noch zu dritt
Wichtigste Veränderung dürften die starken Verluste der SPD sein. Selbst die beiden neuen stärksten Fraktionen, CDU (17 Sitze) und Linke (16 Sitze) haben jetzt zusammen keine absolute Mehrheit mehr.
Umgang mit Rechtsradikalen
Hinzu kommt das Problem der neu in den Stadtrat gewählten NPD-Abgeordneten. Sind die Leipziger Wähler in den letzten Jahren radikalisiert worden?
Werner Patzelt, Professor für politische Systeme und Systemvergleich an der TU Dresden, relativiert den sachsenweiten Wahlerfolg der NPD. "Unterm Strich ist es ja nicht so, dass die Rechtsradikalen einen großen Zulauf bekommen hätten. Sie haben halt diesmal fast flächendeckend Kandidaten aufgestellt und dann natürlich auch mehr Mandate errungen als bei den letzten Wahlen."
Wichtige Themen anpacken
Die anderen Parteien sollten sich nach Patzelts Einschätzung jetzt aber nicht auf den Umgang mit Rechtsradikalen konzentrieren. "Vielmehr haben die in den kommunalen Vertretungskörperschaften sitzenden Abgeordneten und Parteien die Aufgabe, sich um gutes Regieren, um das Lösen jener Probleme zu kümmern, die den Wählern nun wahrhaftig auf den Nägeln brennen."
Eine Meinung, die auch mephisto97.6-Redakteurin Carolin Espe teilt.
Hören Sie hier ihren Kommentar sowie das Interview von Sven Class mit Professor Werner Patzelt und die Beiträge von Jens Falkowski und Tina Kühne




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