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Musik macht schlau

Donnerstag, 19. März 2009

Viele Menschen träumen von einem großen Flügel im Wohnzimmer oder von einer eigenen Musiklehrerin. Doch oft bleibt es ein Traum. Die Stiftung "Bürger für Leipzig" lässt dies jedoch für benachteiligte Kinder wahr werden. In Berlin wurde sie dafür ausgezeichnet.

Foto: G. Ramos (sxc.hu)
Förderpreis verliehen

"Durch Musik bin ich in der Schule wirklich schlauer geworden, deswegen habe ich mich auch mehr gemeldet", erzählt der 10-jährige Pascal. Er hat das Glück an dem Projekt "Musik macht schlau" teilzunehmen. Die Stiftung "Bürger für Leipzig" hat das Projekt zusammen mit dem Geyserhaus e.V. auf die Beine gestellt. Jetzt wurde sie in Berlin mit dem Förderpreis "Aktive Bürgerschaft" ausgezeichnet. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert und ehrt engagierte Bürgerstiftungen.

Was ist "Musik macht schlau"?

Die Idee: Kindern aus Hartz-IV-Familien wird ein Jahr lang Musikunterricht finanziert. In Schulen wird den Kindern das Projekt vorgestellt. Pascal hatte sofort Lust daran teilzunehmen, da er schon immer ein Instrument lernen wollte. Die Kinder können zwischen verschiedenen Instrumenten wählen. Pascal hat sich für die Gitarre entschieden. "Ich will später mal Musiklehrer werden", erzählt er mit leuchtenden Augen.

Paten gesucht

Der Musikunterricht für ein Kind kostet pro Jahr 500 Euro. Dieses Geld versucht die Stiftung durch Spenden zu sammeln. Die Stiftung freut sich aber auch über Sachspenden, wie beispielsweise Leihinstrumente. Jeder Leipziger hat aber auch die Möglichkeit eine Patenschaft zu übernehmen und somit den Musikunterricht für ein Kind zu finanzieren. "Ich finde das toll, dass Kinder die Chance haben Zugang zu einem Instrument zu bekommen, ohne dass Familien den Geldbeutel dreimal rumdrehen müssen", freut sich die Musiklehrerin von Pascal, Birgit Nitzschke. (pf)

Hören Sie hier den Beitrag von Patricia Fritsche

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