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Konzert, französische Freiheit und ein tyrannischer Diktator. Der Abend in Leipzig.
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Museum der Rumänischen Revolution
Julia und Nancy sind im westrumänischen Timişoara unterwegs. Dort haben sie Traian Orban besucht, der eine Gedenkstätte für die Revolution von 1989 leitet.
Arbeitsunfähig nach Schussverletzungen
Traian Orban war selbst dabei, als Soldaten ab dem 16. Dezember 1989 auf die in Timişoara protestierenden Menschen schossen. Zwei Kugeln bekam er ins Bein und geht seitdem am Stock, kann nicht mehr als Tierarzt praktizieren. Doch die siebentägige Revolution führte am Ende zum Sturz des Diktators Nicolae Ceauşescu und zur Demokratisierung des Landes.
Traian Orban betreibt seit 1999 ein Musem in Timişoara, um an die Revolution zu erinnern. Denn noch immer sitzen Amtsträger von damals an wichtigen Stellen in Politik, Wirtschaft und Sicherheitskräften. Auch im Schulunterricht kommt dieser Abschnitt der rumänischen Geschichte eher zu kurz, bestätigt der junge Sicherheitsmann des Museums. "Es gab mal ein paar Fragen, ein paar Antworten. Aber wenn ich hier den Film anschaue, lerne ich viel mehr." (ee)
Hören Sie hier den Beitrag von Nancy Fischer und Julia Ohlendorf




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