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Konzert, französische Freiheit und ein tyrannischer Diktator. Der Abend in Leipzig.
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Jurk rät zu Ruhe in Umweltzonen-Debatte
2011 soll in Leipzig die Umweltzone kommen. In der Stadt streiten sich derzeit Politik, Wirtschaft und Verwaltung über deren Nutzen und Schaden. Kurz vor der Landtagswahl hat sich im Interview mit mephisto 97.6 auch Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD) in die Debatte eingemischt.

(Foto: medienservice.sachsen.de)
"Bürger haben Recht auf saubere Luft"
Der Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft rechnet mit zwei Milliarden Euro Kosten für die Umweltzone in Leipzig. Sachsens Wirtschaftsminister glaubt dagegen nicht an Milliarden, da solle man ehrlich miteinander umgehen, so Jurk. Wenn es Belastungen gebe, sei er aber offen für Diskussionen. Wenn man vorher miteinander geredet habe, seien die Kosten bis 2011 verkraftbar. Die Umweltzone funktioniere auch in anderen Städten, in Berlin oder Hannover sei bei der Umweltzone nicht das herausgekommen, was vorhergesagt wurde. Man müsse die Risiken und Nebenwirkungen in Ruhe anschauen und die Emotionen herunterfahren. Die Luftreinhaltung in den Innenstädten müsse verbessert werden, findet Jurk. Alle Bürger hätten ein Recht auf gesunde Luft.
"Ich will junge und kreative Firmen unterstützen"
Um die Wirtschaft in Leipzig stärker anzukurbeln, will Thomas Jurk die Technologieförderung stärker ausbauen. Hier müssten mehr Anträge eingereicht werden. Leipzig habe sich aber in verschiedenen Bereichen schon sehr gut entwickelt. Der Porsche Panamera sei zum Beispiel nur gekommen, weil in Leipzig die Produktionsqualität hoch sei. Die Stadt müsse daher Vertrauen in die eigenen Stärken haben. Er wolle die jungen, kreativen Leute unterstützen. Es sei wichtig, dass Kleinunternehmen stärker wachsen. Firmen, die wie Quelle von der krise getroffen seien, dürfe der Freistaat nur helfen, wenn abzusehen sei, dass die in Zukunft auch wieder erfolgreich wirtschaften, sagt der Minister. Quelle habe nun eine Chance bis zum Jahresende. Falls die Firma scheitert, sei es aber wichtig, das Geld auch zurückzubekommen. (fh)
Hören Sie hier die Interviews von Felix Hügel mit Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk:




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