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Konzert, französische Freiheit und ein tyrannischer Diktator. Der Abend in Leipzig.
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Das Wirtschaftskrisenjahr 2009 und ein Ausblick auf 2010
Ein Gespenst geht um in Leipzig. Die Wirtschaftskrise verbreitet allerorts Hiobsbotschaften und führt zu Pleiten großer Konzerne. Doch wie schwer hat die Krise Leipzig wirklich getroffen?
Das Krisenjahr 2009
Quelle ist pleite, Karstadt braucht finanzielle Hilfen, die Heidelberger Druckmaschinen AG hat schon seit längerem Kurzarbeit angemeldet und im März dieses Jahres bekam auch der Logistikkonzern DHL Hub in Leipzig die Krise zu spüren. Auf dem globalen Finanzmarkt und der Industrie herrscht Verunsicherung. Die Aufträge aus dem Ausland fehlen und in Folge bricht der einnahmestarke Export weg. Besonders den Bergbau und das verarbeitende Gewerbe hat es schwer getroffen. Ein Einbruch von minus 24,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hat das Gewerbe bisher zu verzeichnen. Große Verluste, auch im Tourismus, musste Leipzig zudem durch den Wegfall der Games Convention in Kauf nehmen.
Aufschwung für 2010 erwartet
Doch die Prognosen für Leipzig sind positiv. Die Baubranche beispielsweise meldet trotz Umsatzrückgängen eine stabile Auftragslage. Die Hoffnungen liegen auf eine Auftragsflut durch öffentlich gestützte Projekte und das Konjunkturpaket II. Auch der Einzelhandel steht gut da. Der stabile Euro beschert den Käufern konstante Preise.
Die Industrie- und Handelskammer schätzt, dass Leipzig aus dem gröbsten raus sei. Es bestünde gar die Möglichkeit eines Aufschwungs Ende 2010. Da das Leipziger Gebiet nämlich schwach industrialisert ist, was während des Aufschwungs eher ein Nachteil ist, kann die Stadt Vorteile bei der Krise einheimsen. Denn im Rahmen der Verhältnisse erholt sie sich recht schnell wieder.
Auch an der Landtagswahl ging die Wirtschaftskrise nicht vorbei. Ob nun mit Krediten vom Staat oder gezielter Hilfe, in einem sind sich alle Parteien einig: Um in Sachsen die Wirtschaft zu fördern, muss der Mittelstand unterstützt werden. (ct)
Wie die Parteien den Unternehmen genau helfen wollen, erklärt in einem BeitragThomas Otto:




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