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CDU fordert neues Wagner-Denkmal
Zuletzt sorgte sein Werk "Der Fliegende Holländer" für Aufsehen, jetzt geht es um seine Person selbst. Richard Wagner würde in seiner Heimatstadt zu wenig geehrt, findet die CDU-Stadträtin Sabina Heymann. Deshalb hat sie im Stadtrat einen Antrag für ein neues Richard-Wagner-Denkmal gestellt.

von Cäsar Willich
Wagner zu wenig geehrt
Derzeit wird der Richard-Wagner-Platz neu gestaltet. Tafeln und Transparente an der Blechbüchse weisen auf das ehemalige Geburtshaus des Komponisten hin. In den Grünanlagen an der Fleischergasse steht der Sockel des gegenwärtig noch unvollendeten Wagner-Denkmals und am Schwanenteich weist eine Büste auf den Leipziger Komponisten hin. Das sei jedoch zu wenig der Ehre, findet CDU-Stadträtin Sabina Heymann. Wagner würde in Leipzig im Gegensatz zu Mendelsohn oder Bach zu selten inszeniert und gefeiert, die Stadt brauche ein angemessenes Denkmal. Sie fordert mit einem Antrag an den Stadtrat, einen Künstlerwettbewerb für ein neues Wagner-Denkmal auszuschreiben.
Fraktionen unterstützen Antrag
Die Fraktionen des Stadtrats sind sich einig, dass Wagner nicht hinter den anderen großen Komponisten zurückstehen darf. Die SPD sei grundsätzlich nicht gegen ein neues Denkmal, so Gerhard Pötsch, kulturpolitischer Sprecher der SPD. Auch Linke, FDP und Grüne unterstützen den Antrag Heymanns. Allerdings dürfe das neue Denkmal keine antiquierte Büste werden, sondern müsse ein modernes Mahnmal sein, auch darin sind sich die Fraktionen einig. Michael Kölsch, Vorsitzender des Kulturausschusses, ist überzeugt dass der Antrag deshalb Mehrheit im Stadtrat finden wird. Die Entscheidung darüber wird allerdings noch eine Weile dauern. (ct)
Hören Sie den Beitrag von Dominik Steiner mit einer Umfrage in der Leipziger Bevölkerung zur Idee eines neuen Wagner-Denkmal




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