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Bundesbeauftragter für Zivildienst zu Gast in Leipzig
326 Zivildienstleistende gibt es in Leipzig. Knapp die Hälfte von ihnen arbeitet am Uniklinikum. Jens Kreuter, der Bundesbeauftragte für Zivildienst hat sie heute Nachmittag dort besucht.

Informationen vor Ort
Der Zivildienst ist die häufigste Form des Wehrersatzdienstes in Deutschland. Jeder taugliche Wehrpflichtige, der aus Glaubens- oder Gewissensgründen den Kriegsdienst verweigert, kann zum Zivildienst herangezogen werden. Die Dienstzeit dauert sechs Monate. Zivildienstleistende werden vor allem in Krankenhäusern, Jugendhäusern, Altenheimen und in der Behindertenbetreuung eingesetzt. Auch im Natur- und Umweltschutzbereich ist der Einsatz möglich. Alle Informationen zum Zivildienst sowie eine Stellenbörse finden Sie hier.
Das Universitätsklinikum ist bundesweit einer der größten Arbeitgeber für Zivildienstleistende (Zivis). Bei einem Rundgang informierte sich Jens Kreuter heute über die Einsatzstellen und Arbeitsbedingungen und kam mit den jungen Männern ins Gespräch. Der Zivildienst war zuletzt ebenso wie der Wehrdienst auf eine Dauer von sechs Monaten gekürzt worden. Der Bundesbeauftragte für Zivildienst hat seinen Sitz im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Er bereitet die Gesetzgebung vor, erlässt Rechtsverordnungen und informiert sich vor Ort über die Durchführung des Zivildienstes. Zivildienstleistende können sich mit Eingaben und Beschwerden an ihn wenden.
Christoph Kotschate hat mit Leipziger Zivildienstleistenden und Jens Kreuter über die Zukunft des Zivildienstes gesprochen. Seinen Beitrag hören Sie hier:




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