Livestream

Berlinale 2012 - Blog

© Berlinale

Programmvorschau

Ressortleiter

Julia Schumacher, Sarah Klößer, Olenka Kretschmer & Patrick Eicke
Julia Schumacher, Sarah Klößer, Olenka Kretschmer & Patrick Eicke

Kontakt

Tel.: 0341 / 97 37 961
Fax: 0341 / 97 37 999
Redaktion Direkt

Pistenfahrplan

Ausgehtipps für

Etwas ernstere Ausgehtips zu einem etwas wärmeren Wintertag...

Online-Redaktion

Tel.: 0341 / 97 37 976
Fax: 0341 / 97 37 999
online(ät)mephisto976.de

Bob-Anschieberin Romy Logsch zurück in der Heimat

Mittwoch, 03. März 2010

Leipzigs einzige Winterolympionikin ist gestern Abend wieder in Leipzig gelandet. Zusammen mit ihrer Bobfahrerin Cathleen Martini vom SC Oberbärenburg traten sie in Whistler im Zweierbob an. Spätestens im letzten Durchgang waren ihre Träume von einer olympischen Medaille geplatzt.

Romy Logsch auf dem
Weg in die Physiotherapie
im Olympiastützpunkt.



Sturz im vierten Durchgang

Im vierten Lauf stürzte das Team in der Hochgeschwindigkeitsbahn in Whistler Mountain. Die beiden Bobfahrerinnen kamen mit Hautschrammen, Prellungen und mit einem wahrscheinlich angebrochenen Fuß bei Logsch davon. „Ich bin froh, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Wir sind da nochmal mit einem blauen Auge davongekommen“, sagt die 28-Jährige, die bei dem Sturz aus dem Bob geschleudert wurde. Sie und ihre Pilotin hatten den tragischen Tod des Georgiers noch von zu Hause aus mitbekommen. „Jetzt heißt es erst mal viel Physiotherapie und schnell wieder gesund werden“, erklärt Logsch, die sich freut, wieder bei Freunden und Familie zu sein. 

Medaillentraum zerplatzt

Für Logsch waren es die ersten Olympischen Spiele. Die frühere Diskuswerferin wechselte vor vier Jahren zum Wintersport. Nach einer erfolgreichen Saison mit fünf von acht gewonnenen Weltcups und dem Platz drei in der Gesamtweltcuprangliste waren sie die Favoriten. Am Ende gewannen zwei Kanadierteams vor den USA. Beste deutsche Bobfahrerinnen mit Rang vier waren Sandra Kiriasis, Logsch's frühere Pilotin, und ihre Anschieberin Christin Senkel.

Romy Logsch in der Physiotherapie des Olympiastützpunktes .
(Fotos: A. Böhm)



Blick auf Sotschi 2014

Ihren Wunsch, von den ersten Winterspielen mit einer Medaille nach Hause zu kommen, konnte sie sich nicht erfüllen. An die kommende Olympiade denkt die Polizistin erst einmal noch nicht. „Ich schaue von Jahr zu Jahr. So langfristig möchte ich noch nicht planen, denn vier Jahre sind eine lange Zeit, in der viel passieren kann“, erklärt Logsch. Von einer Olympiamedaille hatte sie immer geträumt. Aus diesem Grund könnte dieser Wunsch vielleicht doch der Antrieb sein, den sie braucht, um bei den kommenden Olympischen Spielen das Edelmetall zu holen. 

Hören Sie hier das Interview von mephisto97.6-Sportredakteurin Annett Böhm mit Romy Logsch:

Beitrag empfehlen: meinVZ

Kommentare


Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Kommentar abgeben

* = mit Stern gekennzeichnete Felder müssen ausgefüllt werden.

*

*

CAPTCHA Bild zum Spamschutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*

*

Mit Abgabe Ihres Kommentars stimmen Sie den Kommentar-Richtlinien zu.