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Maria Hantschmann & Anna Hild
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Literatur trifft Musik

von hk & jn
Donnerstag, 18. März 2010

Leipzig liest! heißt es wieder seit gestern. Ganz Leipzig ist im Buchfieber. Die alljährliche Buchmesse hat ihre Pforten geöffnet. Deshalb setzen wir aus der mephisto 97.6-Musikredaktion noch einen drauf und sagen Leipzig hört! Hört unseren speziellen Buchmessetonleiter „Literatur und Musik“.

Lektor Thomas Frenzel vor dem Portrait von Gottfried Christoph Härtel (Foto: F. Trogisch)
Lektor Thomas Frenzel mit Notendruck-Vorlagen (Foto: F. Trogisch)

Die Ursprünge der Musikverlage

Auf der Buchmesse herrscht seit heute Morgen um 10 Uhr ein unübersichtliches Gewühl von Ausstellern. Für Interessenten  für gedruckte Musik wird es in diesem Jahr etwas einfacher, denn die Musikverlage sind jetzt nicht mehr zwischen den vielen Ständen der Buchverlage versteckt, sie bekommen nun erstmals einen eigenen Ausstellungsbereich. Dabei sein wird auch der Buch- und Musikverlag Breitkopf und Härtel. Er ist immerhin der älteste Musikverlag der Welt und er kommt aus Leipzig. mephisto 97.6-Redakteurin Franziska Trogisch ist den Spuren der 300-jährigen Verlagsgeschichte nachgegangen.

Das besondere Konzeptalbum - die Rockoper

Und was haben Musiker in ihren Liedern zu Literatur zu sagen? Hier geht's zur Playlist 

Simon Simopath, Tommy Walker, Alex DeLarge und der Teppichverleger Arthur - Das sind nicht die Namen einer neuen britischen Indieband, sondern sind die Protagonisten von bekannten Rockopern. Eine Rockoper ist jetzt aber kein Pavarotti-Album mit E-Gitarre, Schlagzeug und Synthesizer. Sie ist vielmehr ein Konzeptalbum, in dem eine fortlaufende Geschichte erzählt wird. „Wie die Erzählung Einzug in das Musikalbum fand“ - erzählt Ihnen Thomas Voigt.

Die Irrungen und Wirrungen der Musikpresse

Über Musik zu schreiben ist sicherlich kein leichtes Metier. Und doch gibt es Musikzeitschriften in Hülle und Fülle, die die neuste Musik ausführlich besprechen. Dabei bewegen sich die Rezensionen zwischen kleinen schriftstellerischen Glanzstücken und rätselhaft-ausurfernden Analysen. Unsere Musikredakteurin Hannah Kappes hat sich durch die führenden Magazine zur Musikkultur geblättert, die Kniffe der Rezensenten ins Visier genommen und ein paar wortakrobatische Schätze für Sie ausgegraben.

Nick Hornby - 31 Antworten von einem Popkenner

Die Plattensammlung autobiografisch zu sortieren gelingt nicht jedem. Die Idee stammt vom Musiknerd und Autor Nick Hornby. Gern hätten wir den Schreiber von "High Fidelity" gefragt, wie er seine Platten privat sortiert und ob’s bei ihm funktioniert hat. Doch leider bekommt man diesen prominenten Herrn selten vors Mikrophon. Auch unsere Musikredakteurin Isabell Sperrlich hatte viele Fragen an Mr. Hornby und da er beim Interviewtermin wieder mal mit Abwesenheit glänzte, hat sie in seinem Buch „31 Songs“ nach Antworten gesucht. In diesem Werk stellt er uns seine ganz persönliche Hall of Fame der Popmusik vor.  

(hk&jn)

Hören Sie hier die Beiträge zur Sendung:

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