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mephisto 97.6 beim Triathlon

Am 21. und 22. Juli fand zum 24. Mal der Leipziger-Triathlon statt. Über 1.000 Starter waren zur Teilnahme an den verschiedenen Triathlon-Distanzen angereist, zu denen sich viele wetterfeste Zuschauer und Fans gesellten. Nach eingehender Vorbereitung fühlten sich die unsere drei Redakteure Claudia, Marten und Torsten fit genug, die Strapazen eines Triathlons auf sich zu nehmen. Eine Geschichte über Atemnot, Schlammschlachten - und verschwundene Redakteure.

Die Anreise

Eine homogene Masse aus hochgezüchteten Rennrädern
Eine homogene Masse aus hochgezüchteten Rennrädern

Der für mephisto ins Rennen geschickte Marten begrüsste jedenfalls die kühlen Bedingungen. Zwar blieben sowohl Sportler als auch Zuschauer von den beinahe tropischen Regenschauern der vergangenen Tage verschont, doch ließ der wolkenverhangene Himmel den Stand der Sonne aber allenfalls erahnen. Gerade der zum Start der Schwimmetappe aufkommende Regen erschwerte die Bedingungen merklich. Wasser von oben wie von unten macht weder das Atmen noch die Orientierung leichter, bestätigte auch unser Redakteur Torsten.

Die Zuschauer erwarten die Schwimmer

Nach dem Wasserabschnitt galt es die nächste Schwierigkeit zu überwinden. Vom Ufer bis zur Wechselzone musste eine leichte, aber glitschig-nasse Steigung überwunden werden. Hinzu kam der Umstand, dass sich gerade an der Achse vom Ufer zur Wechselzone die Zuschauer sammelten. Turbulent ging es auch in der Wechselzone zu. Gerade hier kamen die hektischen Nachzügler, wie die ungeübten Wettkämpfer auf der Suche nach Fahrrad und Ausrüstung das ein ums andere Mal in Schwierigkeiten. So konnte ein Wettkämpfer partout den ihm zugewiesen Platz und damit sein Wechselkleidung finden, ein anderer Sportler bleibt einfach in seinem Neopren-Anzug stecken.

Die Wechselzone

Zuschauer am Startpunkt
Zuschauer am Startpunkt

(Wer findet unsere Redakteure?)

Während bei der Schwimmetappe Profis und Amateure zumindest an der Farbe ihrer Badekappe zu erkennen waren, wurde die Zuordnung anhand der technischen Fahrrad-Ausrüstung schwieriger. Ein gepflegtes Rennrad, samt aerodynamischem Kopfschmuck schienen fast alle Athleten ihr Eigen nennen zu können. Dementsprechend schnell ging es auf der 40 km langen Strecke zur Sache. Hier hatten die hochmotivierten Helfer mit blockierenden Spaziergängern und Kinderwagen-Doppelreihen zu tun. Zu tatsächlichen Behinderungen kam es aber glücklicherweise selten. Auch Claudia gehörte zu diesem Zeitpunkt noch zu den Zuschauern. Bis zu ihrem Auftritt beim Jedermann-Triathlon musste sie das mulmige Gefühl in der Magengegend noch ertragen.

Hohes Tempo auf der Radrennstrecke

Der dritte Abschnitt, die Laufetappe, entwickelte sich laut Marten zu einer „Schlammschlacht.“ Während die kühlen Temperaturen körperlichen Höchstleistungen zu Gute kommen sollten, bot der aufgeweichte schlammige Boden schwierige Bedingungen für die Läufer. Marten schaffte es dennoch mit einer Zeit von 2:33:18 auf einen sehr guten 62. Platz. Torsten verpasste knapp die 3-Stunden-Marke. Claudia bewältigte den Jedermann-Triathlon, eine verkürzte Triathlon-Distanz und will nächstes Jahr wieder angreifen.