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Julia Schumacher, Sarah Klößer, Olenka Kretschmer & Patrick Eicke
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Was machen die Nachrichten?

Spätnachrichten vom Donnerstag, 3. Januar 2008

Im vergangenen Jahr waren in Leipzig und Umgebung rund 6500 Menschen weniger arbeitslos.

Die Zahl sank von 65 500 Arbeitslosen im Dezember 2006 auf 59 000 im vergangenen Monat. Der Geschäftsführer der Leipziger Arbeitsagentur, Wolfgang Steinherr, zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung. Der wirtschaftliche Aufschwung sei in Leipzig angekommen. Man sehe das auch daran, dass bestimmte Gruppen von Arbeitslosen wie beispielsweise die Jugendlichen, die Älteren oder auch die Langzeitarbeitslosen sehr stark profitieren. Die Rückgänge seien im Vergleich zum Vorjahr noch größer als die in der Gesamtarbeitslosigkeit. Die Agentur verzeichne Rückgänge zwischen zehn und 15 Prozent bei den genannten Gruppen. Steinherr sagte weiter, die meisten neuen Stellen seien in der Logistik und in der Metall- und Elektroindustrie entstanden. Im vergangenen Jahr war die Zahl der Arbeitslosen monatelang gesunken. Erst im Dezember stieg sie wieder leicht an.

An der Energiebörse EEX ist im letzten Quartal des vergangenen Jahres mehr Strom gehandelt worden.

Nach eigenen Angaben setzte das Unternehmen 323 Terrawattstunden Strom um. Das ist ein Fünftel mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Mit der Strommenge könnten alle Kunden der Stadtwerke 500 Jahre lang versorgt werden. Laut EEX ist der Anstieg auf die steigende Zahl der Händler zurück zu führen. Derzeit handeln rund 190 Unternehmen an der EEX.

Einer Studie zufolge gehört die Leipziger Handelshochschule HHL zu den führenden Wirtschaftshochschulen in Deutschland.

In der Studie eines Berliner Marketinginstituts belegte die HHL in acht von zehn Kategorien den ersten Platz. Unter anderem wurden die Qualität der Professoren und der Bibliothek, sowie die Zusammenarbeit der Handelshochschule mit der Wirtschaft bewertet. Für die Studie waren im vergangenen Jahr rund 8000 Studenten an 66 Hochschulen befragt worden. Die Studie gilt als die größte ihrer Art in Deutschland.

Die Basketballmannschaft der BBV Leipzig Eagles wird am Samstag gegen den USC Freiburg nur mit sieben Spielerinnen antreten.

Die Mannschaft hat eigentlich 12 Spielerinnen. Vor drei Wochen wurden drei entlassen. Cheftrainer Nandor Kovacs sagte, nun könne auch Flügelspielerin Elena Diaz wegen eines Bänderrisses sechs bis acht Wochen lang nicht spielen. Es sei ein herber Schlag. Der Verein habe durch die Kündigungen der Spielerinnen jetzt nur noch neun Spielerinnen im Kader. Darüber hinaus sei auch Tanja Maciej krank und dürfe bis Mittwoch keinen Sport treiben. Die Mannschaft versuche, über 40 Minuten höchstes Tempo zu spielen. Das funktioniere mit sieben Leuten schwieriger als mit neun. Kovacs hofft dennoch auf ein gutes Spiel am Wochenende. Der Bundesligaverein Leipzig Eagles hat bislang alle Spiele in der Saison verloren und ist auf dem letzten Tabellenplatz.

In einer Gaststätte in der Innenstadt sind mehrere Tausend Euro gestohlen worden.

Wie die Polizei mitteilte, brachen Unbekannte gestern Nacht den Tresor des Lokals auf. Sie entkamen mit einem fünfstelligen Geldbetrag. Dabei ließen sie eine Sauerstoff-Flasche und eine Autobatterie zurück. Laut Polizei wurden die Gegenstände für den Einbruch nicht benutzt. Warum die Täter sie hinterließen, ist noch unklar. Hinweise zum Einbruch nimmt die Leipziger Kriminalpolizei entgegen.

 

Frühnachrichten

In Leipzig und Umgebung sind im Dezember mehr Menschen arbeitslos gewesen.

Wie die Leipziger Agentur für Arbeit mitteilte, waren rund 59.000 Menschen ohne Arbeit. Das sind knapp 700 mehr als im Vormonat. Damit liegt die Arbeitslosenquote nun bei 15 Prozent. Das ist sachsenweit der zweithöchste Wert. Grund für den Anstieg ist laut Arbeitsagentur das kalte Wetter. Im Vergleich zum Dezember des Vorjahres ist die Arbeitslosenzahl gesunken. Damals waren knapp 65.500 Menschen in Leipzig und Umgebung arbeitslos.

Am Nachmittag öffnet das Filmtheater Schauburg wieder.

Die Leiterin der Schauburg, Susanne Schöneberg, sagte, die Besucher erwarte eine Mischung aus aktuellen deutschen und internationalen Filmen. Die Schauburg solle wieder ein Traditionshaus werden: viel Repertoire, Programmkino. Außerdem solle viel für die Kinder gemacht werden, auch für die Kleinen. So werde unter anderem ein Puppentrick gezeigt. Schöneberg sagte weiter, aber auch Filmkunstkino solle gezeigt werden. Nach dem Hagelunwetter während der Fußballweltmeisterschaft musste die Schauburg geschlossen werden. In zwei Kinosälen war die Decke teilweise eingestürzt. Die Schauburg ist 1928 im Stadtteil Kleinzschocher erbaut worden. In drei Kinosälen haben jetzt rund 440 Personen Platz.

Oberbürgermeister Burkhard Jung trifft sich mit den Leipziger Bürgermeistern zur Klausurtagung.

Noch bis morgen will Jung in Bockelwitz, im Kreis Döbeln, die Pläne für das Jahr besprechen. Dabei geht es vor allem um die Personalplanungen. Dieses Jahr wird im Rathaus wieder die 40-Stunden-Woche eingeführt. Dadurch entstehen etwa 13 Millionen Euro zusätzliche Personalkosten.

Fünf Nachwuchsdirigenten nehmen ab heute an einem Operettenworkshop in der Musikalischen Komödie teil.

Der Workshop ist Teil eines Programms des Deutschen Musikrates für überdurchschnittliche begabte Musiker. Bis Samstag werden die Nachwuchsdirigenten unter anderem Ausschnitte aus den Operetten „Die Fledermaus“ und „Der Zigeunerbaron“ bearbeiten. Abgeschlossen wird der Workshop dann mit einem Konzert. Die Veranstaltung findet bereits zum sechsten Mal in Leipzig statt.