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Frühnachrichten vom Montag, 31. Dezember 2007
- Ministerpräsident äußert sich zuversichtlich zu sächsischen Krisen
- Hochwasserschutz in Grimma wird ausgebaut
- Zoo will bedrohte Amphibien retten
- Brand im Leipziger Land
Ministerpräsident Georg Milbradt hat sich in seiner Neujahrsansprache zuversichtlich zu den sächsischen Krisen geäußert.
Zu der Krise um die sächsische Landesbank sagte Milbradt, es sei wichtig dass der Verkauf der Bank keine Auswirkungen auf die Wirtschaftsförderung habe. Auch müssten Sparkassen und Gemeinden keine Verluste befürchten. Außerdem haben sich Milbradt zufolge die Schlagzeilen um die sächsische Korruptionsaffäre nicht bewahrheitet. Der Polizei und Justiz könne vertraut werden. Als wichtigstes Projekt für das kommende Jahr, nannte der Ministerpräsident die Kreisreform. Die Reform sei für alle Sachsen wichtig und richtig. Sie stärke die sächsischen Landkreise und mache sie für die Bevölkerungsentwicklung in den kommenden Jahren fit.
Im kommenden Jahr soll Grimma besser gegen Hochwasser geschützt werden.
Das Umweltministerium will rund 113 Millionen Euro in den Hochwasserschutz investieren. Neben Grimma sollen auch Flöha und das Stadtzentrum von Dresden geschützt werden. Was genau gebaut wird gab das Umweltministerium nicht bekannt. In den kommenden fünf Jahren sollen für den Hochwasserschutz sachsenweit insgesamt 735 Millionen Euro ausgegeben werden.
Der Zoo beteiligt sich an einer weltweiten Kampagne zur Rettung von stark bedrohten Amphibien.
Der Zoo informiert deshalb zur Stunde über die Kampagne „Amphibien Arche“. Außerdem findet eine Bastelaktion für Kinder statt. Im kommenden Jahr will der Zoo das öffentliche Bewusstsein für den Artenschutz fördern und Spendengelder für Amphibien-Schutzprojekte sammeln. Laut Zoo sind derzeit zwischen 30 und 50 Prozent der bekannten Amphibienarten bedroht. Hunderte Froscharten könnten im kommenden Jahr aussterben.
Im Leipziger Land sind zwischen Neukieritzsch und Groitzsch zwei Lagerhallen abgebrannt.
Wie die Polizei mitteilte, verbrannten außerdem rund 300 Strohballen. Niemand wurde verletzt. Die Brandursache und die Höhe des Schadens sind noch unklar.



