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Staatsanwaltschaft untersucht Forschungsprojekt der Universität
Ein Forschungsprojekt der Universität Leipzig beim Münchner Oktoberfest wird untersucht.
Einem Fernsehbericht der Sendung Report München zufolge, wurde beim Oktoberfest vor fünf Jahren Besuchern Blut abgenommen, ohne dass sie ihr Einverständnis gegeben hätten. Die Staatsanwaltschaft München ermittelt nun wegen des Verdachts auf Körperverletzung. Das bayrische Rote Kreuz war laut Bericht beim Oktoberfest für die Entnahme der Blutproben zuständig. Die Versuchsreihe wurde jedoch von Wissenschaftlern der Universitäten Dortmund und Leipzig in Auftrag gegeben. Mitautor der Studien ist unter anderem ein Leipziger Arzt. Alle Menschen, denen Blut abgenommen wurde, sollen eine Bestätigung unterschrieben haben. Bis jetzt konnte der Leipziger Arzt aber nur die Hälfte der Bestätigungen vorzeigen. Die Studie soll außerdem durch die Ethikkommission der Universität Leipzig genehmigt worden sein. Das Schreiben dazu konnte bis jetzt aber auch nicht vorlegt werden. Die Universität Leipzig will nun wegen des Vorfalls eine Stellungnahme der Ethikkommission und des Studienleiters einfordern.




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