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Telefonwerk-Betriebsrat verteidigt geplanten Stellenabbau
Der Betriebsrat des Leipziger Telefonwerks hat den geplanten Stellenabbau von 80 Arbeitsplätzen verteidigt.
Der Betriebsratsvorsitzende Roland Motzigemba sagte, ursprünglich sollten mehr als 100 Arbeitsplätze abgebaut werden. Zudem seien durch den Sozialplan betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen. Neben dem Sozialplan hätten der Betriebsrat und die Geschäftsleitung auch einen Interessenausgleich abgeschlossen. Darin seien einige Zusagen von der Mutter "Siemens Enterprise Communication" zum Thema Investitionen und Produkte enthalten. Zudem dürfe das Werk zukünftig ein neues Telefon bauen und seine Fertigungsleistung auch extern auf dem Mark anbieten. Damit könne ausgeglichen werden, dass derzeit nur wenige Aufträge in Aussicht stünden. Am Morgen war bekannt geworden, dass 80 Mitarbeiter im Leipziger Telefonwerk in eine Transfergesellschaft ausgegliedert werden sollen. Das betrifft fast jeden sechsten der 460 Mitarbeiter. Das Werk ist ein Tochterunternehmen des Siemens-Konzerns.




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