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Stadtrat stimmt über finanzielle Absicherung der KWL ab
Der Stadtrat stimmt am Nachmittag darüber ab, wie mögliche Zahlungen aus den riskanten Finanzgeschäften der Kommunalen Wasserwerke (KWL) gezahlt werden sollen.
Die möglichen Forderungen von bis zu 290 Millionen Euro gefährden die Zahlungsfähigkeit der KWL und der Dachorganisation, der Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (LVV). Nach Angaben der Stadt wurde deshalb vor vier Wochen, unter Vorbehalt, eine so genannte Kapitalausstattungsvereinbarung unterzeichnet. Wenn der Stadtrat heute zustimmt, muss die Stadt für die Zahlungsfähigkeit der KWL sorgen. Innerhalb von zwei Wochen müsste die Stadt nach Eingang von Zahlungsforderungen so viel Geld bereitstellen, dass die KWL nicht insolvent gehen kann, also bis zu 290 Millionen Euro. Mit den ersten Zahlungsforderungen wird ab kommender Woche gerechnet. Die ehemaligen Geschäftsführer Andreas Schirmer und Klaus Heininger hatten vor rund vier Jahren riskante Finanzgeschäfte abgeschlossen. Die sind nicht von den zuständigen Kontrollgremien abgesegnet worden. Nach Bekanntenwerden der Geschäfte wurden Schirmer und Heininger Anfang Januar entlassen.




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