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Stadt will Schulden über Inkasso-Firma eintreiben
Die Stadt will künftig Schulden von Leipzigern über eine Inkasso-Firma eintreiben.
Nach Angaben des Finanzdezernats soll der Stadtrat im September über den Vorschlag entscheiden. Stimmen die Ratsmitglieder zu, will die Stadt ab dem kommenden Jahr auf ihre Schuldner mehr Druck ausüben. Helfen soll ein Inkasso-Büro. Schließlich fehlen in der Stadtkasse bisher mehr als 7 Millionen Euro. Der Fehlbetrag setzt sich zum Großteil aus nicht bezahlten Kita-Gebühren, ausstehenden Essengeldern und Mietschulden zusammen. Die Kosten für die Inkasso-Firma will die Stadt selbst tragen. Finanzdezernentin Bettina Kudla zufolge ist das immer noch besser als komplett auf den Schulden sitzen zu bleiben. Auf die Schuldner würde nur das ausstehende Geld plus Zinsen zukommen. Die Stadt hofft so 10 Prozent der Ausstände wieder eintreiben zu können. Problematisch sei allerdings, dass knapp ein Fünftel aller Schuldner schon nicht mehr in Leipzig wohne.




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