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Stadt kommt für Verluste der Wasserwerke auf
Die Stadt wird für die Verluste aus den geheimen Geschäften der Kommunalen Wasserwerke aufkommen.
Nach bisherigen Schätzungen muss die Stadt mit bis zu 290 Millionen Euro rechnen. Erste Forderungen von mehr als 60 Millionen Euro könnten bereits im März gestellt werden. Fast einstimmig beschlossen die Leipziger Stadträte am Donnerstagabend die Bürgschaft. Sie sieht vor, dass die Stadt in den kommenden Jahren für die Finanzrisiken aus den geheimen Geschäften aufkommt. Innerhalb von zwei Wochen muss die Stadt nach Eingang von Zahlungsforderungen das Geld bereitstellen, damit die Wasserwerke nicht insolvent gehen können. Würde sie das nicht tun, stünde unter anderem die Wasserversorgung der Leipziger Bürger in Gefahr. Die ehemaligen Geschäftsführer der Wasserwerke, Andreas Schirmer und Klaus Heininger, sollen vor rund vier Jahren ohne Zustimmung der Kontrollgremien riskante Finanzgeschäfte abgeschlossen haben. Seitdem diese Anfang Januar bekannt wurden, sind Schirmer und Henniger entlassen.




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