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Prozess nach tödlichem Ruderunfall auf dem Elsterflutbecken beginnt im März
Knapp zwei Jahre nach dem tödlichen Ruderunfall auf dem Elsterflutbecken beginnt im März der Strafprozess.
Nach Angaben des Amtsgerichts sind drei Verantwortliche angeklagt. Dem Präsidenten eines Leipziger Ruderclubs und zwei Betreuerinnen wird fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen.Bei dem Unglück im April vor zwei Jahren war ein zwölf Jahre alter Junge gestorben. Er wollte mit vier anderen Kindern an einer Regatta teilnehmen. Das Boot der Kinder wurde allerdings abgetrieben und stürzte mehrere Meter tief ein Wehr hinunter. Die Leiche des Jungen war erst nach zweieinhalb Wochen gefunden worden. Die anderen Kinder wurden schwer verletzt. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Angeklagten die Situation damals nicht richtig eingeschätzt haben. Unter anderem habe der Präsident des Rudervereins den Wasserstand und die Fließgeschwindigkeit nicht richtig einkalkuliert. Der erste Prozesstag ist Mitte März. Bis Anfang April sind sieben Verhandlungstage angesetzt.




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