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Mo, 22. März 2010
Präsident Leipziger Ruderclubs sagt im Fall Elsterflutbecken aus
Der Chef eines Leipziger Ruderclubs hat vor dem tödlichen Unfall das Wehr nicht als Gefahr angesehen.
Im Prozess vor dem Leipziger Amtgericht sagte er aus, dass er den Wettbewerb wie in den Jahren zuvor organisiert habe. Aus seiner Sicht habe er eher für Verbesserungen gesorgt. So setzte er eine Rettungsstaffel ein. Der Mann ist zusammen mit zwei Betreuerinnen eines Ruderclubs aus Dessau-Roßlau angeklagt. Ihnen wird fahrlässige Körperverletzung und fahrlässige Tötung vorgeworfen. Vor knapp zwei Jahren waren bei einer Regatta fünf Kinder das Palmengartenwehr am Elsterflutbecken hinabgestürzt. Ein zwölf Jahre alter Junge ertrank, die anderen Kinder wurden zum Teil schwer verletzt.




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