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Frühnachrichten vom Montag, 13. Februar 2012
- Mehrere tausend Menschen protestieren gegen ACTA
- Rohrbruch in der Prager Straße
- Innovationspreis für Markkleeberger Unternehmen
- Sport vom Wochenende
Etwa 3.000 Menschen haben am Wochenende gegen das sogenannte ACTA-Abkommen demonstriert.
Nach Polizeiangaben zogen die Demonstranten nach einer Kundgebung auf dem Augustusplatz über den Innenstadtring. Bis auf ein paar Feuerwerkskörper am Goerdelerring verlief die Demonstration friedlich. Mit Schildern wie „ACTA ad acta“ protestierten die Leipziger gegen das Handelsabkommen. Hauptsächlich kritisieren sie, dass es unter Ausschluss der Öffentlichkeit verfasst wurde. Außerdem drohe durch ACTA Zensur im Internet. Denn es erlaube beispielsweise den Inhabern von Urheberrechten, Inhalte von Websites zu entfernen. Sachsenweit gingen mehr als 6.000 Menschen gegen ACTA auf die Straße. Deutschland hatte zuvor angekündigt, das internationale Abkommen zunächst nicht unterschreiben zu wollen.
Durch die niedrigen Temperaturen ist es erneut zu Schäden an Wasserleitungen gekommen.
Wie die Leipziger Wasserwerke mitteilten, trat am Abend ein Schaden auf der Prager Straße auf. Deswegen ist der Abschnitt zwischen der Stephanstraße und Platowstraße stadtauswärts gesperrt. Bereits gestern Morgen war eine Leitung auf der Papiermühlstraße im Südwesten der Stadt gebrochen. Sie ist wegen Reparaturarbeiten noch bis zum Nachmittag zwischen Holsteinstraße und Schönbachstraße stadtauswärts gesperrt. In den vergangenen Wochen kam es wegen des Frosts zu rund 100 Schäden an Wasserleitungen.
Der Innovationspreis der Handwerkskammern Leipzig und Halle geht an ein Markkleeberger Unternehmen.
Wie die Leipziger Messe mitteilte, wurde die Firma „Konstruktion & Bau“ wurde für die Erfindung eines speziellen Laminier-Automaten ausgezeichnet. Mit dem können Kontrollstreifen für Diabetiker leichter entwickelt werden. Bisher mussten sie von Hand unter dem Mikroskop hergestellt werden. Den Preis erhielt das Unternehmen auf der Mitteldeutschen Handwerksmesse. Er wird alle zwei Jahre vergeben und ist mit 2.000 Euro dotiert.
Der Sport vom Wochenende:
Die Damen vom Handballclub Leipzig haben das Europapokal-Viertelfinale erreicht. Trotz einer 23:26-Niederlage bei Metalurg Skopje schafften sie es in die nächste Runde. Sie hatten das Hinspiel mit zwölf Toren Differenz gewonnen.
In der Eishockey-Oberliga haben die Icefighters Leipzig ihre beiden Spiele gewonnen. Am Samstag gewannen sie zu Hause gegen die Wild Boys Chemnitz mit 7:3. Gestern besiegten sie den EHV Schönheide mit 4:3.
Nach der Absage des Regionalliga-Spiels gegen die zweite Mannschaft des Hamburger SV hat Rasenballsport Leipzig zwei Testspiele bestritten. Am Samstag schlugen sie das Drittliga-Team Carl Zeiss Jena mit 3:2. Gestern spielte RB gegen Germania Schöneiche und gewann 2:1.



