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Opfer sagt im Misshandlungsprozess aus
Am Landgericht wird der Prozess um die Misshandlungen im Jugendgefängnis Regis-Breitingen weiter verhandelt.
Die Verhandlung wurde von vormittags auf mittags verschoben, da ein psychiatrischer Gutachter nicht pünktlich im Landgericht erschienen war. Dem Gericht zufolge wird heute die Aussage des Opfers aufgenommen. Ein Häftling der Jugendstrafanstalt in Regis-Breitingen soll 2008 mehrere Wochen lang von zwei Mitinsassen misshandelt worden sein. Der Anklage zufolge haben sie den damals 18 Jahre alten Mithäftling zum Selbstmord gedrängt. Das Opfer habe dann später versucht sich umzubringen. Die heute 17- und 26-jährigen Angeklagten stehen deshalb wegen versuchten Mordes vor Gericht. Wie das Landgericht Leipzig mitteilte, sind insgesamt vier Verhandlungstage angesetzt. Die Angeklagten weisen die Vorwürfe weitgehend zurück.




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