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Neue Zeugenaussagen in der so genannten Aktenaffäre
In der so genannten Aktenaffäre hat ein Leipziger Polizist ausgesagt.
Vor dem Untersuchungsausschuss widersprach er der Aussage einer ehemaligen Prostituierten, die er selbst verhört hatte. Der stellvertretende Obmann der SPD-Fraktion, Enrico Bräunig sagte dazu, die ehemalige Prostituierte habe dem Untersuchungsausschuss erzählt, sie hätte den ein oder anderen Richter als mutmaßlichen Kunden in dem Kinderbordell wiedererkannt. Der Polizist habe dem Untersuchungsausschuss aber versichert, die Bilder wären in den Lichtbildmappen nicht vorhanden gewesen. Die ehemalige Prostituierte habe vermutlich Angst gehabt, so Bräuniger. Deswegen zweifle er aber nicht grundsätzlich an ihrer Glaubwürdigkeit. Am Abend befragt der Untersuchungsausschuss noch einen weiteren Zeugen. Die Aktenaffäre war infolge des so genannten Sachsensumpfs vor zwei Jahren ausgelöst worden.




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